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Le bleu des villes - Filmkritik

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Land (Jahr): Frankreich (1999)
Genre:Comedy, Drama
Filmlänge:101min
Regie:Stéphane Brizé
Kinostart:22.06.2000
Drehbuch:Stéphane Brizé
 Florence Vignon

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Le Bleu des villes

Stéphane Brizés erster Langspielfilm bringt die Schauspielerin Florence Vignon, die zuvor nur in Nebenrollen (z.B. in Kieslowskis Trois couleurs: bleu) zu sehen war, in der Hauptrolle der Polizistin und verhinderten Sängerin Solange. «Le bleu des villes» erzählt eine einfache, aber plausible Geschichte von der Entdeckung der Mittelmässigkeit und dem Wunsch, daraus zu entfliehen.

Solange (Florence Vignon) und ihr Ehemann führen ein ruhiges Provinzleben. Bis eines Tages Mylène, Florences Schulfreundin, die es zur Wetterfrau am Fernsehen gebracht hat, auf Promotour für ihr neues Buch in die Stadt kommt. Mylène und Florence gehen essen, trinken ein Glas und tauschen Vertrauliches aus. Als Mylène weitergereist ist, realisiert Florence, dass sie an ihren Träumen vorbeigelebt hat. Sie wollte immer Sängerin werden, arbeitet aber als Polizistin. Ihr Bühnenkostüm ist ihre Uniform, ihr Publikum die erbosten Autofahrer, denen sie Bussen verteilt. Plötzlich scheinen ihr Mann und ihr Alltag zu normal, ihre Arbeit zu erniedrigend. Ist es noch möglich, das Leben zu verändern?

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