Kikujiro no natsu - Filmkritik
| Aka Titel: | Kikujiros Sommer |
| Land (Jahr): | Japan (1999) |
| Filmlänge: | 121min |
| Regie: | Takeshi Kitano |
| Kinostart: | 18.11.1999 |
| Drehbuch: | Takeshi Kitano |
| Kamera: | Katsumi Yanagishima |
| Komponist: | Jô Hisaishi |
Der kleine Masao kann einem wirklich leid tun: Weil sein Vater tot ist und ihn die Mutter verstossen hat, wächst er bei seiner Grossmutter auf. Masao ist verschlossen und realisiert erst, dass die Sommerferien begonnen haben, nachdem alle seine KameradInnen aus Tokio weggefahren sind. Als er zufällig ein Foto samt Adresse seiner Mutter findet, beschliesst er, diese zu besuchen. Zusammen mit dem rüpelhaften Ex-Yakuza Kikujiro (Takeshi Kitano), einem entfernten Bekannten seiner Grossmutter, macht er sich auf den Weg. Kikujiro interessiert sich zwar mehr für Tänzerinnen, Wetten und Wirtshäuser als für den stillen Jungen, doch als dieser von einem Päderasten bedrängt wird, ist er zur Stelle. Die erste Etappe ihrer weiten Reise in den Süden legen sie per Taxi zurück, um schon bald in einem Hotel abzusteigen. Als sie pleite sind, versuchen sie per Anhalter weiterzukommen und stranden bei einer ehemaligen Bushaltestelle im Niemandsland. Nach zwei Tagen gehen sie zu Fuss weiter und werden schliesslich von einem Möchtegernschriftsteller mitgenommen, der sie bis kurz vor das Haus von Masaos Mutter fährt. Eine Sugyjama Satoko ist dort allerdings nicht bekannt. Masao ist untröstlich, doch trotz seiner Enttäuschung wird er die schönsten und unvergesslichsten Sommerferien seines Lebens verbringen.
Geschildert wird eine Reise, in deren Verlauf sich der traurige Junge und sein ungleicher Begleiter dank dessen unbändiger Lust an kindlichen Spässen näherkommen. Als Masao nach fünfzig Minuten zum ersten Mal lacht, ist das Eis gebrochen - das ebenso poetische wie berührende Roadmovie hat einen bis dann allerdings längst in seinen Bann gezogen. Eine zauberhafte, surreal-verspielte Filmperle voller magischer Momente. [Pressetext]
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Samuel: takeshi kitano deluxe!... |


