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Bowfinger - Filmkritik

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Aka Titel:Bowfingers grosse Nummer
Land (Jahr): USA (1999)
Genre:Comedy
Regie:Frank Oz
Kinostart:07.10.1999
Drehbuch:Steve Martin
Kamera:Ueli Steiger
Produktion:Brian Grazer

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Die Schattenseiten der Traumfabrik

20

Die Traumfabrik Hollywood bringt viele dazu, ihre Schmerzgrenze ein Stück nach oben zu schieben, wenn ihr Erfolg auf dem Spiel steht. Auch für Regisseur Bobby Bowfinger (Steve Martin) war die Zeit des Wartens lang, und bald ist er 50. Für den späten Durchbruch braucht er endlich einen grossen Namen: Kit Ramsey (Eddie Murphy), den grössten Actionstar in ganz Hollywood. Ein Produktionsbudget von $2148 ist natürlich ein schlechtes Argument. Aber Bowfinger hat die Lösung: Der Star darf einfach nicht merken, dass er mitspielt!

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Da hat sich der Action-Darsteller von einem Psychoguru erst gerade überzeugen lassen, dass die Welt doch nicht von Aliens überrannt wird, - da bevölkern sie auf einmal leibhaftig sein Leben: Es häufen sich bizarre Begegnungen mit Menschen, die ihm unzusammenhängendes Zeug ins Gesicht plappern. Bowfingers eifrige Nebendarsteller müssen schliesslich ihre Dialoge irgendwie loswerden. Auch sie sind froh über ihre Chance, mit einem der wirklich grossen zu drehen: Carol ist schon lange im Geschäft, nur hat es irgendwie nie so richtig geklickt. Daisy ist zwar gerade aus Ohio nach L.A. gekommen, aber sie weiss schon genau, wie man Karriere macht: indem sie sich einen nach dem anderen angelt, bis sie den hat, der bei dem Film wirklich das Sagen hat.

Ob den Darstellern wohl einige Szenen bekannt vorkamen? Christine Baranski (The Birdcage) ist herrlich in der Rolle der alternden Diva und Heather Graham (Austin Powers - The Spy Who Shagged Me) passt als Sternchen, das noch nicht in der Atmosphäre verglüht ist. Eddie Murphy spielt hauptsächlich sich selbst, den überdrehten Superstar. Trotzdem ist er irgendwie lustiger als Steve Martin. Sogar Robert Downey, Jr. liess sich für einen kurzen Auftritt als abgebrühter Filmproduzent aus der Entzugsklinik locken, vielleicht hatte auch er es wieder einmal nötig.

Regisseur Frank Oz ist einer der unbekannten Bekannten im Filmgeschäft: Er war jahrelang einer der Macher hinter der Muppet Show, und momentan ist er als Stimme von Meister Yoda in The Phantom Menace. Mit Steve Martin hat er unter anderem schon in Little Shop of Horrors gearbeitet. Der Kameramann Ueli Steiger ist im Gegensatz zu all den Filmcharakteren einer der wenigen, der den Sprung nach Hollywood endgültig geschafft hat, und zwar aus der Schweiz. Er hat die Kamera schon für Grossproduktionen wie Godzilla, Independence Day und zuletzt für Austin Powers - The Spy Who Shagged Me geführt. Das Drehbuch stammt von Steve Martin selbst, und offensichtlich war er davon absolut überzeugt, gibt er sich doch den ersten Satz: «Great Script!»

Ob Bowfinger nun ein guter Film über einen schlechten Film ist, oder irgendwie umgekehrt, soll jeder für sich selbst entscheiden.

[Susanne Rohrer]

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m&m's movie world filip: murphy's typ ist 5 minuten witzig aber nachher ist...
m&m's movie world filip: neben martin auch eddy murphy nicht super witzig.....