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The Oak (Balanta) - Filmkritik

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The Oak (Balanta)

Bukarest 1988: «The Oak» beginnt bergmanesk mit der Verletztheit der Hauptfigur. Nela ist wutentbrannt darüber, dass ihr Vater als Folge von Medikamentenmangel sterben musste - obwohl er sein ganzes Leben der Gesellschaft gedient hatte. Sie quittiert ihren Job als Lehrerin in der Hauptstadt, macht sich auf in die Provinz: Auf ihrem Weg wird sie bestohlen, geschlagen, vergewaltigt. Zudem muss sie ihr Andenken an den Vater korrigieren, als sie seine Verstrickungen mit der Securitate allmählich erkennt. Und doch liegt in ihrer Rebellion gegen Widrigkeiten und faule Kompromisse eine hoffnungsvolle Kraft, für welche auch das Symbol der Eiche steht... Pintilie führt in einer eindrücklichen «Radiografie» die grotesken gesellschaftlichen Auswirkungen einer zwanzigjährigen Diktatur vor Augen. Das Schauspiel der grossen Theaterschauspielerin Maia Morgenstern (später auch zu sehen in Angelopoulos «Der Blick des Odysseus») und die satirische Kraft der Bilder für die Zeit kurz vor dem Zusammenbruch des Ceausescu-Regimes gehen unter die Haut.

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