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André  | ZH
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Lieblingsfilme

Lincoln
Director: Steven Spielberg
Cast: Daniel Day-Lewis, Joseph Gordon-Levitt, Jared Harris, Tommy Lee Jones
ein meisterwerk. berührend. oscarwürdig mit supertollen schauspielern und aufwändiger machart. echtes kino. freue mich jetzt schon auf den nächsten spielberg.

Arbitrage
Director: Nicholas Jarecki
Cast: Richard Gere, Susan Sarandon, Tim Roth
ein toller film, spannend, dicht erzählt, nie langweilig, man war gespannt auf das ende das dann doch recht offen blieb fand ich... tim roth auch wieder mal gut gespielt und auch wenn dir rollen der sonst good and bads hier wie vertauscht rüberkommen kann der zuschauer reflektieren über finanzen, charaktere, moral, loyalität, verantwortung, vertrauensbruch etc. unbedingt sehen gehen. musik passt auch gut zum film. ein sorgfältig gemachter thriller mit harten schicksalschlägen und einem nicht kühlberechnenden miller sondern auch intuitiv handelnden finanzgenie.

The Woman in the Fifth
Director: Pawel Pawlikowski
Cast: Ethan Hawke, Kristin Scott Thomas, Joanna Kulig
endlich mal wieder ein film, mit ruhe, spannung, herausforderung für den beobachter, tollen schauspielern und interpretationsflächen für die zeit nach dem film. nie hab ich mich veräppelt gefühlt obwohl nicht ganz klar war was real und fiktion war. für mich ging es dann am schluss doch auf. ein absolut sehenwerter spannungsgeladener film der nie langweilig wird ruhig erzählt wird. die kristin fand ich gar nicht so erotisch. die polin hingegen schon. ein film über die liebe, den verlust und wie ein mann damit umzugehen versucht. er kann es nicht akzeptieren und erlebt so weiter ablehnung. dass der mann krank ist geht aus den dialogen mit seiner ex hervor und auch dass er gewalttätig sei. viel mehr erfahren wir jedoch nicht, ist auch nicht nötig. der film bleibt in der gegenwart. bin gespannt auf andere kritiken.

Barbara
Director: Christian Petzold
Cast: Nina Hoss, Ronald Zehrfeld, Rainer Bock
mich berührte dieser film wie schon lange keiner mehr. spannend erzählt, mit langen bildern und starkem mimik-spiel für den betrachter. dass das schicksal hier sich wiedermal in eine sonst klare sache einmischt ist schön. mit dem leben mitfliessen und doch aktiv sein. ob dr. wolf die ja inhaftiert war wohl aus liebe nun sich doch plötzlich ihre liebe zu gunsten dr. reiser aufgeben soll und eigentlich scon wieder eine flucht plante ist für mich fragwürdig. doch lässt der schluss alles offen. nur was ist mit dem liebhaber von dr. wolf, soll der sitzengelassen werden.?

The Way Back
Director: Peter Weir
Cast: Colin Farrell, Mark Strong, Saoirse Ronan

Shutter Island
Director: Martin Scorsese
Cast: Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley
ging es euch auch wie mir, die schlussszene lässt mich nicht in ruhe. scorsese schafft es den besucher weiter darüber nachzudenken. teddy oder andrew? war er teddy auf der treppe und wollte einfach nicht mehr leben in der realität da er diese dann zu ertragen hätte? den verlust seiner geliebten frau? war er wirklich wieder in seine psychose gefallen und der operation ausgeliefert? für mich war es klar, er schaffte es zurück in die wirklichkeit doch er wollte am schluss nicht mehr leben und hat sich seinem behandlungsteam dann doch hingegeben. wohl deshalb weil ihm seine schuld bewusst wurde über den tod an seiner frau und sah seinen bewussten entschluss auf der treppe in die lobotomie zu gehen als sühnemöglichkeit an. ich denke es wäre zu einfach für einen movie der guten alten zeit einfach so zu enden dass andrew krank blieb und das psychodrama um ihn herum wo alle so schön mitspielten abgebrochen werden musste und der chirurgische eingriff auf ihn wartete. was denkt ihr?

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