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Inception
Director: Christopher Nolan
Cast: Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page
Blockbuster mit Hirn. Das gabs seit Jahren nicht mehr. Ich will jetzt nicht übertreiben: so kompliziert ist der Film nicht. Er ist einfach wahnsinnig clever und lässt am Schluss keine (bis auf eine; -) Frage offen.

Inglourious Basterds
Director: Quentin Tarantino
Cast: Brad Pitt, Mélanie Laurent, Christoph Waltz

Slumdog Millionaire
Director: Danny Boyle, Loveleen Tandan
Cast: Dev Patel, Anil Kapoor, Saurabh Shukla
Für Jamal Malik einem armen Inder aus den Slums (Dev Patel) ist es der wichtigste Tag seines Lebens. Nur noch eine Frage trennt ihn vom 20 Millionen Rupien-Hauptgewinn in Indiens TV- Show "Wer wird Millionär? ". Doch wie kommt es, dass er auf alle Fragen eine Antwort weiss? Auch schon mit Trainspotting und The Beach entführte uns der Regisseur Danny Boyle durch seine geniale Erzählweise in eine faszinierende Welt. Durch brillante Bildern taucht der Zuschauer ein in die Slums von Mumbai. In rasendem Tempo entwickelt sich eine Geschichte um Geld, Verrat, Erfolg, Brüderlichkeit und Liebe. – Und obwohl jeder von Beginn des Filmes das Ende erahnen kann reisst einem die Geschichte mit, wie es seit Jahren kein Film mehr getan hat. „Slumdog Millionaire“ ist zu Recht für mehrere Oscars nominiert. Dabei ist der Film eigentlich ein typisches Feel-Good-Movie mit dramatischen Elementen und einer klassischen Story. Und trotzdem ist „Slumdog Millionaire“ herausragendes Kino, welches mit unbekannten überzeugenden Schauspielern, spektakulär fotografierten Bildern und einem intensiven Soundtrack den Zuschauer packt und nicht mehr loslässt. 9/10

The Dark Knight
Director: Christopher Nolan
Cast: Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart

Into the Wild
Director: Sean Penn
Cast: Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, Vince Vaughn
Habe mir noch so viele Gedanken zum Film gemacht. Da sind einfach nicht nur Szenen aus dem Film, nein auch eigene Wünsche und Hoffnungen haften geblieben, dass ich dem Film für seine nachhaltige Wirkung 10/10 Punkte gebe. Selten ein so beeindruckendes Werk gesehen..
Wollen wir alle nicht mal einfach ausbrechen? -Weg von allem. Einfach weg. Ohne Geld, ohne Vorschriften ohne Lügen, ohne Streit. Alles hinter sich lassen. Neue Orte entdecken. Zeit haben. Dinge machen die man immer schon mal wollte. Einfach leben. Wenn es ein Werk gibt der diese Sehnsucht nach Freiheit und Unabhängigkeit perfekt erzählt, ist das „ Into The Wild“. Regisseur Sean Penn ist mit der Verfilmung über das Leben des Christopher McCandless ein wahres Kunstwerk gelungen. Berührend und mit viel Gefühl gibt er die tragische Geschichte des jungen Aussteigers wieder. Emile Hirsch beweist sich als Idealbesetzung und geht in seiner Rolle völlig auf. Man kauft ihm die Figur einfach vollends ab. Sein Charisma ist für dieses Alter erstaunlich. Doch nicht nur er, die ganze Darstellerriege, der sanft ausgearbeiteten Figuren agiert auf höchstem Niveau. Von Vince Vaughn als sympathischer Getreidefarmer bis zum für die Rolle „ oscar-nominierten“ Hal Holbrook der einen einsamen Einzelgänger mimt begeistert der Film durch seine schauspielerischen Leistungen. Unangenehm fällt höchstens die etwas gewöhnungsbedürftige Erzählungsweise auf. Die nimmt der Geschichte manchmal etwas an Fluss. Wenn dann noch die teilweise die wacklig eingesetzte Handcam zum Einsatz kommt kann sich beim Zuschauer schon eine gewisse Überlänge bemerkbar machen. Das stärkste an „ Into The Wild“ ist aber weder das Drehbuch noch die Kamera. Es sind die Begegnungen und Freundschaften, welche Christopher auf seinem Weg nach Alaska schliesst, die den Film so bezaubernd machen... Fernweh und die Lust auf Abenteuer wird entfacht wenn man die wunderschön eingefangenen Bilder sieht, aus den verschiedensten Winkeln der USA, dem grossartigen Score von Eddie Vedder lauscht. Doch Penn heroisiert nicht. Er versucht auch nicht alles zu erklären. Der junge Idealist bleibt in manchen seiner Entschlüssen ein Rätsel. Ist es seine Kraft und Willensstärke die ihn antreibt, ist diese Hartnäckigkeit, beinahe Sturheit, auch der Grund seines Scheiterns. Nicht Alaska, sein grösster Traum, macht ihn am Schluss wirklich glücklich. Es waren die Menschen die er auf seiner Reise kennen lernte und für seinen grossen Traum wieder verliess. „ Der Weg ist das Ziel. “, dies merkt McCandless leider erst viel zu spät. Aber Ist es vielleicht besser, zwei Jahre im Leben richtig gelebt zu haben, als sich niemals auch nur einen einzigen Tag wirklich lebendig, frei und unabhängig gefühlt zu haben? – Dies wird ganz allein dem Zuschauer überlassen... „ Into The Wild“ ist weder patriotisch noch pathetisch. Es ist ein Film über das Leben. Spielt mit unseren eigenen Sehnsüchten und zeigt das Bild eines grossartigen jungen Mannes. Ein Film so schön wie das Leben. 4. 5 Sterne

The Darjeeling Limited
Director: Wes Anderson
Cast: Owen Wilson, Adrien Brody, Jason Schwartzman
Die Brüder Frances (Owen Wilson), Peter (Adrien Brody) und Jack (Jason Schwartzman) haben sich seit der Beerdigung ihres Vaters nicht mehr gesehen. Nachdem Frances einen Unfall hatte, wacht er im Krankenhaus auf und wünscht sich, seine Brüder wären bei ihm. Er organisiert eine Reise mit dem Zug Darjeeling Limited durch Indien und lädt seine Brüder ein, ihn zu begleiten. Frances erhofft sich nicht nur „ spirituelle Erleuchtung“, sondern auch dass die ungleiche Gruppe ihre brüderlichen Gefühle wiederentdeckt... „ The Darjeeling Limited“ setzt auf schrägste Situationen die mit sehr trockenem Humor vorgetragen werden. Das mag der eine genial, der andere schlichtweg langweilig finden. Leute die also nichts mit absurdem Humor anfangen können sollten sich besser einen anderen Film ansehen. Denn genau dieser macht auch den Reiz dieser irrwitzigen Reise der drei Whitman-Brüder aus, welche von den grossartigen Schauspielern Adrien Brody, Jason Schwartzman und Owen Wilson verkörpert werden. Adrien Brody (Der Pianist, King Kong) spielt zum ersten Mal in einem Anderson-Film mit und man wünscht sich sofort, er möge wiederkommen. Jason Schwartzman (Marie Antoinette) brilliert nicht nur perfekt in seiner, mit liebevollen Macken versehenen, Rolle des jüngsten Bruders, sondern hat auch am phantastischen Drehbuch mitgeschrieben. Der dritte im Bunde ist Owen Wilson (Die Hochzeits-Crasher), und auch wenn man sagen kann dass er im Gegensatz zu seinen zwei anderen Hauptdarstellern etwas abfällt, vollbringt er seine mit Abstand, beste Schauspielleistung seit je. Sowieso, seien es die kleinen köstlichen Auftritte von Bill Murray oder Natalie Portmann, die ganze Darstellerriege brilliert in ihren Rollen. Ebenfalls brillant pendelt der Regisseur zwischen witzigen, sowie tragischen Ereignissen. Es mag sein, dass Regisseur Wes Anderson nicht viel Anderes kann und mit seinem eigenwilligen Stil nur eine Sparte besetzt. Wie er allerdings seine Figuren dabei in kleinen Schritten immer erweitert ist einfach großartig. Weshalb man auch seinen neuen Film, trotz diverser Parallelen zu seinen anderen Werken, wieder lieben kann beweist dass „ The Darjeeling Limited“ schon beinahe perfekt ist. Viel schöner kann das Kinojahr nicht beginnen...

The Bourne Ultimatum
Director: Paul Greengrass
Cast: Matt Damon, Julia Stiles, David Strathairn
Weder „ Fluch der Karibik – am Ende der Welt “, „ Shrek der Dritte“ noch „ Spiderman 3“ konnten in diesem Kinojahr als Fortsetzungen wirklich überzeugen. Mit „ The Bourne Ultimatum“ als letzter grosser Sommerblockbuster wird dem Zuschauer nicht nur der Beweis geliefert dass eine Filmreihe sogar ständig besser werden kann, sondern auch wie Action des 21. Jahrhunderts aussehen sollte. Mit unheimlicher Dichte wird der Zuschauer von Moskau bis nach New York gehetzt. Verschnaufpausen gibt es so gut wie keine. Regisseur Paul Greengrass bietet dem Zuschauer ein beinahe zweistündiges Actionfeuerwerk der Extraklasse. Die Figur „ Bourne“ gehört zu Matt Damon, und auch im (vorläufig) letzten Teil spielt der sympathische Filmstar diese mit einer unheimlichen Intensität die ihm zwar nicht dem Oscar einbringt aber zutiefst glaubwürdig ist. Auch die Nebendarsteller machen ihre Sache gut und tragen zum brillanten Eindruck bei. Die Musik welche den Kinobesucher unbewusst mitfiebern lässt, die geniale Kameraführung und intelligente Story sprechen allesamt für sich. Ich will gar nicht lange um den heissen Brei reden: „ Das Bourne Ultimatum“ ist die definitiv beste Fortsetzung dieses Jahres und einer der besten Agentenfilmen seit Jahren.
Weder „ Fluch der Karibik – am Ende der Welt “, „ Shrek der Dritte“ noch „ Spiderman 3“ konnten in diesem Kinojahr als Fortsetzungen wirklich überzeugen. Mit „ The Bourne Ultimatum“ als letzter grosser Sommerblockbuster wird dem Zuschauer nicht nur der Beweis geliefert dass eine Filmreihe sogar ständig besser werden kann, sondern auch wie Action des 21. Jahrhunderts aussehen sollte. Mit unheimlicher Dichte wird der Zuschauer von Moskau bis nach New York gehetzt. Verschnaufpausen gibt es so gut wie keine. Regisseur Paul Greengrass bietet dem Zuschauer ein beinahe zweistündiges Actionfeuerwerk der Extraklasse. Die Figur „ Bourne“ gehört zu Matt Damon, und auch im (vorläufig) letzten Teil spielt der sympathische Filmstar diese mit einer unheimlichen Intensität die ihm zwar nicht dem Oscar einbringt aber zutiefst glaubwürdig ist. Auch die Nebendarsteller machen ihre Sache gut und tragen zum brillanten Eindruck bei. Die Musik welche den Kinobesucher unbewusst mitfiebern lässt, die geniale Kameraführung und intelligente Story sprechen für sich. Ich will gar nicht lange um den heissen Brei reden: „ Das Bourne Ultimatum“ ist die definitiv beste Fortsetzung dieses Kinosommers und einer der besten Agentenfilmen seit Jahren.

Pan's Labyrinth
Director: Guillermo del Toro
Cast: Ivana Baquero, Doug Jones, Sergi López
Als ich nach dem Film aus dem Kino kam war ich verstört, traurig und RESTLOS begeistert! Seit langem mal wieder ein Film, der es versteht den Zuschauer zu beeindrucken. Und das nicht nur durch die knallharte und realistische Darstellung, sondern auch die wunderbar eingeflechteten und perfekt zum Konzept passenden Fantasy-Elementen. Ich selbst hatte im Vorfeld keine großen Erwartungen an "Pan's Labyrinth". Trotzdem war ich recht neugierig, was größtenteils auf vielen Preise und Nominierungen zurückzuführen ist, mit denen der Film bis jetzt überhäuft und gelobt wurde. Während der Film doch irgendwie lieblich und märchenhaft anfängt sieht man sich nach 10min. dann der grausamen und schrecklichen Realität gegenüber, die von Ofelias Stiefvater, (Sergi Lopez) verkörpert wird. "Pan's Labyrinth" ist zu einem erschütternden Meisterwerk geworden. Regiesseur und Autor Del Torro versteht es, Spannung und Atmosphäre mit zunehmender Dauer ins Unermessliche zu steigern: Angefangen bei den teilweise grandiosen Bildern -die trotz Märchenthematik ohne große Schnörkel und übertriebenen Kitsch auskommen (mal abgesehen von der Schlussszene) - über die fein gezeichneten Charaktere bis hin zu der herrlich erbarmungslosen Erzählweise- Die manchmal knapp an unerträglichen Gewaltszenen vorbeidriftet. Unterm Strich bleibt dem Zuschauer ein schaurig und zerrüttendes Filmerlebnis, das vom unbarmherzigen Ende noch verstärkt wird...

Notes on a Scandal
Director: Richard Eyre
Cast: Cate Blanchett, Judi Dench, Bill Nighy
Endlich konnte ich ihn mir auch ansehen, "Tagebuch eines Skandals" seit langem endlich wieder ein von Anfang bis Ende durchdachter und wunderbar umgesetzter Film. Nicht nur die Story, sondern vor allem die beiden Darstellerinen Cate Blanchett und Judi Dench ziehen einen völlig in den Bann. Selten hat man die beiden talentierten Schauspielerinnen so überzeugend und durchgängig brilliant erlebt. Vorallem Blanchett wird eins mit ihrer Rolle, ihr Gefühlzustand wird dank ihrem grandiosem Können dem Publikum glaubhaft gemacht! Schade, dass keine der Damen mit einem Oscar geehrt wurden, verdient hätten sie es alle mal. Die geschickte Kamera, die aufbauschende Musik und der unauffällige Schnitt tragen zu einem genialen Gesamtbild bei. Der Film ist, wenn auch ohne Action, mitreissend bis zur letzten Minute. Der Film versucht dem Zuschauer ein sehr heikles Thema näher zu bringen, vergisst dennoch nie auch zu unterhalten.

Blood Diamond
Director: Edward Zwick
Cast: Leonardo DiCaprio, Djimon Hounsou, Jennifer Connelly
"Blood Diamond" beeindruckt mit fantastischer Fotografie, schnörkelloser Inszenierung, stimmiger Musik und erschütternden Einblicken in den im Sierra Leone der 90er-Jahre tobenden Bürgerkrieg. Trotz brisanter Thematik leugnet "Blood Diamond" seine Identität als Abenteuerfilm zu keinem Zeitpunkt und unterhält als solcher prächtig. Einzig und allein die sehr gewalttätigen Kriegsszenen wären bei einem so klasse Schauspielensemble gar nicht nötig denn, Leonardo DiCaprio, Djimon Hounsou und die hinreißende Jennifer Connelly harmonieren hervorragend, wobei besonders Hounsou ein weiteres Mal nach Spielbergs "Amistad" seine Kollegen allesamt an die Wand spielt. Blood Diamond schafft es neben seiner exzelenten Unterhaltung auch noch eine Botschaft zu verbreiten und nie in den Kitsch abzudriften... Ganz großes Kino!

The Prestige
Director: Christopher Nolan
Cast: David Bowie, Hugh Jackman, Scarlett Johansson
Die wirklich geniale Story, die in sich einprägenden Bildern erzählt wird, hat einen grossartigen Spannungsbogen. Getragen wird er dabei von den wirklich toll agierenden Schauspielern. Hugh Jackman und Christian Bale spielen die vielschichtig gezeichneten Hauptcharaktere mit Bravour. Hier gibt es kein Gut-Böse Schema, beide Zauberkünstler sind durchtrieben, zwielichtig, ja manchmal sogar richtigehend böse und doch haben sie auch ihre guten Seiten. Auch in den Nebenrollen werden tolle Darstellerleistungen erbracht. Ob das Ende jetzt vorhersehbar oder nicht ist. Darüber lässt sich streiten. Ich war auf jeden Fall überrascht und werde mir den Film noch mehrere Male ansehen. Der Film bringt mich jetzt schon seit mehreren Tagen zum nachdenken. Viele Szenen sind mir in Erinnerung geblieben. Ein kleines Meisterwerk.

Babel
Director: Alejandro González Iñárritu
Cast: Mahima Chaudhry, Cate Blanchett, Brad Pitt
Lieber Michael und Heimir Irgendwie verstehe ich nicht was ihr den cineman. ch Besuchern sagen wollt. "Babel" kann gut von unter 16 Jährigen verstanden werden. Ob der Film Jugendliche anspricht oder ihnen einfach zu langatmig ist finde ich eine andere Sache. Ich selbst war zum Zeitpunkt als ich den Film gesehen hatte noch 14-jährig und war begeistert und bewegt.
Ich habe mir gestern Babel angeschaut und muss zugeben, selten habe ich ein Ende so herbeigesehnt aber auch selten einen so gefühlvollen, ehrlichen und starken Film gesehen. Die Schicksale der Verschiedenen Menschen sind geschickt miteinander verbunden mich persöhnlich, hat am meisten die Geschichte der Haushälterin mit den beiden Kindern fasziniert. Ich denke aber das dies bei den meisten ganz unterschiedlich sein wird, alle Schicksale gehen nahe und berühren zutiefst! Für mich war es z. B unertraglich immer zwischen den vier Geschichten hin und her zu springen. Trotzdem, der Film hat mich mitgenommen, berührt und irgendwie doch gefesselt bleibt da noch der geniale Gesamteindruck aller Schauspieler kann man einem so von Herzen ehrlichen und aufwühlendem Film nur FünfvonFünf Sterne geben.

The Children of Men
Director: Alfonso Cuarón
Cast: Clive Owen, Julianne Moore, Michael Caine
Dieser Film fesselt und beängstigt den Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute. Endlich mal ein Film der fordert, einem Erklärungen nicht aufdrängt und hinterherwirft. Die Zukunftsszenarien ist unbeschreiblich echt und bedrohend. Das ist Science Fiction der edelsten Oberliga. Die Story vermag es ohne irgendwelche überraschende Wendungen oder Twists den Zuschauer zu fesseln. Grossaartige Schauspieler und eine brillante Regie verstärken den bombastischen Gesamteindruck. Einfach unglaublich, ich konnte erst im Abspann den Mund wieder zu machen. Minuten lange Szenen ohne Schnitt sind da nur noch das "Tüpfchen auf dem I". Der Beste SF den dieses Jahrhundert zur Zeit zu bieten hat.
Der Film könnte man mit Blade-Runner auf eine Stufe stellen, beide sind ungefähr gleichgut und damit meine ich die besten Sience-Fiction-Filme aller Zeiten! Der Film trumpft mit erschreckendem Realismus, genialen Dialogen, starken Schauspielern, faszinierender Atmosphäre auf... kurz gesagt hat alles was ein Klassiker braucht mit Ausnahme der Action, aber gerade weil diese so spärlich gesäät ist der Film auch so echt und beklemmend... wurde unter Kritikern wie Zuschauern völlig vergessen, das lag sicher an den minimalen Werbekampagnen und der schlechten Startzeit! Denoch bin ich mir sicher das in wenigen Jahren Kult sein wird, denn seien wir mal ehrlich nach dem Film hat sicher JEDER Zuschauer gedacht: "Oh mein Gott, zum Glück ist das nur ein Film! " Schaut ihn euch an, ihr werdet es nicht bereuen... David

Borat
Director: Larry Charles
Cast: Sacha Baron Cohen, Pamela Anderson, Ken Davitian
ist eine völlig neue Art von Humor, von plattestem Fäkalhumor bis hin zu hochintelligenter Politsatire, da ist für alle die es gern lustig haben etwas dabei... Ich denke mal der Film wird sehr grossen Kultstatus erlangen, so wie etwas Schuh des Manitu!

Das Parfum
Director: Tom Tykwer
Cast: Ben Whishaw, Karoline Herfurth, Dustin Hoffman, Alan Rickman
Selten habe ich eine solch gute Buchverfilmung gesehen, die von so klasse Schauspieler (vorallem der Hauptfigur selbst) getragen wird und durch ihre bezauberten Kulissen den Zuschauer in ihren Bann zieht. Natürlich das Parfum zu verfilmen ist so gut wie unmöglich aber ich denke auch wenn der Film noch einige kleine Schwächen hat hätte man das Buch nicht besser umsetzten können!

Terkel in Trouble
Director: Kresten Vestbjerg Andersen
Cast: Anders Matthesen, Aksel Hennie
Was soll mann zu diesem Film noch sagen... Der absolute Hammer. Diese wohl in vielen Augen leicht überzogen positive Kritik trifft denke ich auch nur für solche zu, die auf den etwas schrägeren Homor stehen, aber genau diese Gruppe wird der Film ins Herz treffen. Manch andere werden aber trotzdem mit diesem Film ihren Spaß haben, also von mir ein sehr gut für freaks und ein mittelmas für den normale Kinozuschauer. Für mich als Teenager war er genial!

Capote
Director: Bennett Miller
Cast: Philip Seymour Hoffman, Catherine Keener, Christopher Read
Hatte das Glück zu den "äusserst glücklichen" Cineman Wettbewerbs-gewinner einer zu gehören! Der Film ist filmisch wie künstlerisch beinahe Perfekt! Vorallem das Hoffen Capotes das irgendetwas seltsames beim Mord passiert sein könnte- und dann NICHTs! gehört zu den Spitzenszenen. Auch die Musik ist kommt sehr selten zum Zug und betont den Film hervorragend. Trotzdem ohne Hoffmann wäre der Film nur halbsogut, obwohl die anderen Schauspieler sich Mühe geben merkt man immer das es geschauspielert ist, nicht bei Hoffmann, er spielte nicht Capote, er WAR Capote... Und das verdient einen Oscar!!!

Vitus
Director: Fredi M. Murer
Cast: Teo Gheorghiu, Julika Jenkins, Bruno Ganz
Ich konnte es nicht fassen so ein guter Film made in CH kann dass sein? Wirklich enorm rührend Murer macht vom anfang bis zum Ende alles richtig! Sehenswert!

King Kong
Director: Peter Jackson
Cast: Naomi Watts, Jack Black, Adrien Brody
Also ich fand King Kong auch grandios.. ein Klassefilm.. von der Action her nicht mehr zu überbieten... willkommen im 21. jahrhundert von den Special Effects... dasis in Worte nicht zu fassen... die 3 Stunden waren es wert... ein Killermovie... und zu dem Post mit Titanic.. der Film war auch klasse... aber warum hat King Kong "nur" 1, 2 Millionen und Titanic 12?! is doch klar.. Leonardo di Caprio... dazu die hässliche Winslett... von den 12 Millionen waren mit sicherheit 11 Millionen Zahnspangenträgerinnen... ich hab den einmal gesehen und war von den Effects beeindruckt.. aber die Liebesgeschichte in Titanic geht mir auf den Piss... in King Kong war ich begeistert... King Kong is weitaus besser als Titanic...!! Respect an peter Jackson... dass man herr der Ringe noch beinahen^toppen konnte aber es bleibt wie folgt: Obwohl Jackson wieder genial war schafft er es nicht ganz seinen früheren Wurf zu übertreffen aber er zeigt der ganzen Welt nochmals was EVENT KINO sein kann... unbelievable!

Kingdom of Heaven
Director: Ridley Scott
Cast: Jeremy Irons, Orlando Bloom, Liam Neeson
Ridleys Scotts "Königreich der Himmel" ist ein anspruchsvoller, intelligenter, berauschender und poetischer Monumentalfilm mit Herz. Allerdings nur in dem wesentlich längeren "Director's Cut" des Regisseurs. Orlando Bloom müht sich ab und gibt sein allerbestes. - Symphatie kann man der Hauptfigur leider nicht entgegenbringen. Dazu fehlt Bloom einfach das Charisma. Ein mit seiner grandiosen Ausstattung, herausragenden Kostümen und grandiosen Landschaftsaufnahmen erstrangig authentisches Drama dass von der meisterhaften Handschrift des Regiesseurs zu Hochform getragen wird. Die grösste Stärke des Films ist klar das für keine der beiden Seiten direkt Partei ergriffen wird. Ridley Scott bleibt, so gut es geht, neutral. Ich wage sogar zu sagen das der Film "Gladiator" in den meisten Punkten ebenbürdig, wenn nicht sogar überlegen ist! Ein Erlebnis, in dem sich brilliante Schlachtszenen, wie auch kluge Dialoge und inhaltliche Rafinesse nie gegenseitig ausschließen. Scott lässt das dunkle Mittelalter mit seinem "beinahe Meisterwerk" wieder aufleben.
Schlicht und einfach überwältigend, der Film regt zum Nachdenken an und ich finde er steht seinem Vorgänger mit Ausnahem seiner Schauspieler in nichts nach...

Gladiator
Director: Ridley Scott
Cast: Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Richard Harris, Djimon Hounsou
Ridley Scott in Bestform, grosses Event- aber auch Gefühlskino... Ein MUSS für jeden Filmfan!

Secondhand Lions
Director: Tim McCanlies
Cast: Michael Caine, Robert Duvall
Löwen aus zweiter Hand ist ein großartiges Werk. Die tadellose und herzergreifende Story lässt Jeden dahin schmelzen. Ein "muss" für Jeden der an die Liebe glaubt und vielleicht auch hofft sie wieder zu finden/ zu gewinnen. Ob als Geschenk oder als Sammlerstück, dieser Film darf nicht fehlen!!! Durch ein interessante Story, wunderschönen Bildern und sein wohl unerwartetes und schönes Ende hat er bis jetzt jeden Bekannten überzeugt. Mein Rat an sie: Kaufen sie diesen Film, sie werden es niemals bereuen. Ein Geschenk des Herzens und ein unvergessliches Erlebnis.

Forrest Gump
Director: Robert Zemeckis
Cast: Tom Hanks, Robin Wright, Gary Sinise, Mykelti Williamson, Sally Field
Der ganze Film ist ein Meisterwerk. Tom Hanks spielt die Rolle seines Lebens. Dass die Geschichte von "Forrest Gump" unrealistisch ist, denke ich, weiß jeder. Sie ist einfach ein modernes Märchen. Der Film lässt die Menschen einfach mit den Gedanken an eine schöne Welt leben. Ohne Fantasie kann man natürlich nicht an eine so schöne Geschichte, wie die von Forrest Gump, glauben. Hier gibt es keine aufdringliche Moral dafür ist die Hauptfigur zu wunderbar naiv. Ein Klassiker, Meisterwerk und Geniestreich der mein Leben geprägt hat.

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