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Nils  | ZH
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Ari Folmans Film ist eine Wucht. Und dies in jeder Hinsicht: emotional, technisch und erzählerisch. Scheinbar wie selbstverständlich harmoniert der ungewöhnliche Stil des Films mit dem Doku-Genre. Die Zeichnungen schaffen die nötige Distanz, doch entfernt man sich nie zu weit vom Szenario. Vom Anfang bis zum (bitteren) Ende bleibt man fasziniert und sitzt wie auf Nadeln. Der Film ist spannend, wunderschön, traurig, intelligent und gerade jetzt hoch aktuell. Die momentane Situation im Gaza-Streifen verleiht Waltz with Bashir ungemein Gewicht. Ein Antikriegsfilm wie man ihn noch nie gesehen hat und der einen nicht mehr loslässt. Eine Meisterleistung! Bravo!

James Bond 007: Quantum of Solace
Director: Marc Forster
Cast: Daniel Craig, Gemma Arterton, Judi Dench
Du vergisst, dass The Dark Knight eine Comicverfilmung ist und keinerlei Realitätsanspruch hat. und dennoch ist er verglichen mit den alten Batmans enorm realistisch und auch zeitgemäss bezüglich der Handlung. Du hast recht, dass die Kamera verwackelt ist. Du empfindest es einfach als störend weil du nur das andere gewohnt bist. siehs doch einfach als andere Art von Kameraführung und schnitt. Ich fühle mich so mittendrin stat nur dabei. Das war auch bei Bourne so. Aber das ist natürlich wie alles reine Geschmackssache. Ich muss natürlich sagen, dass ich die alten Bonds allesamt ziemlich bescheuert finde. Klar hatten sie Charme und Witz und überdrehte Action. Aber sie waren alle genau gleich bescheuert für mich. Der Ablauf ewigs der selbe. Ich mag so was halt nicht und auch nicht Autos mit Raketen. Mir gefällt der neue Bond genau wie er ist. spektakulär, menschlich und zeitgemäss. Sehts doch mal so. CR war ein NEUANFANG. Neu bedeutet auch anders. Dass eingefleischte Bondfans dem neue Bond kritisch gegenüber stehen kann ich aber doch auch nachvollziehen. Viel vom alten Bond ist nicht mehr da. das gilt aber auch für die Story und das Konzept. Es ist eine Wiedergeburt unter anderen Vorzeichen. ANDERS HEISST DAS ZAUBERWORT. das mag man für gut oder schlecht halten. ich finds supi
An alle Nostalgiker. Kauft euch die MegaBox mit allen Bondfilmen oder schaut euch doch einfach einmal in der Woche einen alten, oder wie ihr sagen würdet, echten Bond an. Da könnt ihr in Erinnerungen schwelgen und euch über den ewig durch die Mühle gedrehten Satz "Bond, James Bond" oder "geschüttelt nicht gerührt" erfreuen und nachplappern. Schön für euch ich freue mich auch wenn euch das zusagt. Aber Hallo, wacht auf, wir leben im 21 Jahrhundert!!! Die Welt hat einen fundamentalen Wandel vollzogen. Die Zeit steht nicht still. Auch für Bond nicht. Dank Casino Royal haben wir endlich einen Bond mit Format. Die Action ist immer noch die alte geblieben. Die Sprüche nicht mehr die selben aber immernoch lustig. Bond war immer noch Bond. So weit so schön. Zum Glück führt Foster dieses Prinzip konsequent weiter. Ich gebe jedoch zu dass dieser Bond vom alten nur noch wenig übrig hat. Aber wen interessierts? Es war einfach Zeit für einen Neuanfang. Schliesslich hat die Geschichte von Null angefangen und das bedarf auch eines neuen Charakters und Prinzips. Ich behaupte, dass, wenn Bond so weiter geführt worden wäre wie zu alten Zeiten, wäre er nur noch mit müdem lächeln konsumiert worden. Ausserdem muss man konkurrenzfähig bleiben in Sachen Action. Bourne oder Batman sind da zu nennen. Foster bietet hier aber Actionszenen die von einer Intensität sind, wie man sie selten sieht. Klar, man erkennt nicht gerade viel, doch ist genau darin die Spannung. Wie viele Zeitlupen mussten wir und ansehen in letzter Zeit. Zeitlupen, die sinnlos waren und deplaziert. Kein Actionfilm seit Bourne hat mich derart mitgerissen. Aber auch die Story stimmt. Zwar ist davon wenig vorhanden. Doch ist sie eindeutig zeitgemäss und enthält durchaus kritische Töne. Muss dass sein? Ja es muss. Bond muss, um erfolgreich zu bleiben und nicht lächerlich zu werden, mit der Zeit mitgehen. Niemend will mer schiessende Autos sehen oder Uhren mit Laser und eingebauter Küche oder so. Das war lange lustig aber jetzt ist genug. Es gibt ja noch die DVDs. Mit Daniel Craig wurde endlich ein Charakter gefunden der dem angestaubten Bond neuen Glanz verleien kann, mit Forster ein Regisseur, der mit der Zeit mitgeht (wie bereits Campbell in CR). Die Action ist state of the Art, die Schauspieler top und gerade die weiblichen wunderschön und auch klug und handelsbereit (nicht staffage). Fazit: Intensiv, unglaublich spannen, klever und vor allem zeitgemäss. So kann ich Bond noch lange sehen. Ich bin begeistert und freue mich aufs nächste Mal.

Gomorra
Director: Matteo Garrone
Cast: Salvatore Abruzzese, Simone Sacchettino, Salvatore Ruocco
Der Anfang vom Film gibt den Ton an. Unschön, dreckig, kunstvoll, brutal, trostlos, realistisch, spannend. Gomorra ist ein Meisterwerk. Meisterlich inszeniert, meisterlich gespielt und meisterlich erzählt. Im Film spielen Hauptsächlich Laiendarsteller mit, was dem Film die nötige Autentizitä verleiht. Die dokumentarische Inszenierung verstärkt den realistischen Eindruck zusätzlich, obwohl der Film sehr stilvoll ausfällt. Grösster Pluspunkt ist jedoch die Geschichte selbst und die Location. Der Film spielt in der Basis der Camorra. Den sozial schlecht gestellten kleinen Leuten in einem heruntergekommenen Block in Neapel. Ein trostloser Ort, der von Gewalt und Armut beherrscht wird. Dort werden kleine Kinder für Geschäfte missbraucht und Leute erschossen. Die Camorra hat überall ihre Hände im Spiel auch in der Abfallentsorgung, ein weiterer Handlugsstrang im Film. Ein sehr eindrücklicher auch, da dort auch ein Zeichen der Hoffnung gesetzt wird - das Einzige. Camorra ist ein trauriger Film, der sehr nachwirkt und bewegt. Er führt einem vor Augen, dass Armut das grösste Problem der Menschheit ist. Durch die Armut kann eine Organisation wie die Camorra erst Leben. Sie gibt den Leuten die beinahe einzige Perspektive. Es erstaunt auch wenig, dass das Töten leichtfällt. Denn wenn man mit Gewalt aufwächst und diese erst einmal verinnerlicht hat, fällt es schwer von ihr abzulassen. Die Welt die Gomorra uns zeigt ist eine trostlose Welt. Eine Welt der Gewalt und Armut. Ein schonungsloser und unglaublich starker Film.

The Dark Knight
Director: Christopher Nolan
Cast: Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart
Die Erwartungen an diesen Film meinerseits waren angesichts des Hypes über "The Dark Knight" riesig. Doch wurden sie, und das hat kein Film bisher geschafft, bei weitem übertroffen... Nolan gibt Batman das, was alle Comicfilme bisher vermissten: Düsternis und Realitätsbezug. Keinen genmanipulierten ich-kann-alles-und-bin-unbesiegbar-Typen wie der Rest der Comicriege, sondern einen starken Helden, der mit Hilfe von Technik und Kraft zu seiner Power findet und dabei aber Mensch bleibt. Batmans Widersacher ist nicht etwa so was lächerliches wie der Green Goblin oder oder ein überdimensionaler Sandhaufen. Nein, ihm stellt sich die wohl furchteinflössendste Filmfigur seit Hannibal Lecter entgegen: Der Joker. Ein Psychopath, Anarchist, Menschenhasser und Chaot. Heath Legder spielt ihn mit einer Intesität und Inbrunst, dass man sagen muss: Er spielt nicht den Joker, er lebt ihn. Eine monumentale Performance von einem der besten Schauspieler die gelebt haben. Sein Tod ist in jeder Hinsicht eine Tragödie. Dieser Film ist sein Vermächtnis. Doch auch die restlichen Schauspieler sind durchs Band hervorragend, brauchen auch nicht weiter erwähnt zu werden. Die Story, welche uns hier serviert wird, ist so spannend und wendungsreich, dass man sich von der ersten Sekunde bis zur Letzen am Sitz festkrallt. Ausserdem wirft sie verschiede moralische Fragen auf, die auch an den Zuschauer gerichtet werden und äusserst unangenehm sind. Natürlich kommt die Action nicht zu kurz. Es knallt und rumort immer wieder, doch sind die Actionsequenzen so abwechslungsreich und so genial gemacht, dass sie immer von neuem gefangen nehmen. Hoch anzurechnen ist Nolan, dass er neben all der Düsternis auch geziehlt Humor einfliessen lässt und die Liebe nicht zu kurz kommt. Wenn auch diese eher in tragischer Form enthalten ist. Fazit: Ein Meisterwerk der Filmgeschichte. Story, Schauspieler, Action... alles auf allerhöchstem Niveau. Jeder kommende Action und Comicfilm muss an diesem Filmmonument vorbei und wird es wahrlich nicht einfach haben. Diesen Film zu übertreffen, scheint beinahe so schwer, wie es bei "Herr der Ringe" der Fall ist (Fantasygerne-bezogen). Vielleicht gelingt es ja Nolan selbst. Sein nächster Batman soll sogar noch düsterer werden. Ich freue mich!

The Kite Runner
Director: Marc Forster
Cast: Khalid Abdalla, Atossa Leoni, Shaun Toub, Ahmad Khan Mahmoodzada
Marc Foster ist eine Meisterstreich gelungen. Eine gleichsam traurige und herzwerwärmende Geschichte, welche sich vor hochaktuellem Hintergrund abspielt und nicht mehr loslässt. Die Geschichte um eine Freundschaft zweier Knaben in Kabul, welche durch einen grausamen Zwischenfall jäh zerstört wird, besitzt eine Emotionale dichte, die ihresgleichen sucht. Dank den hervorragenden Laiendarstellern und den bekannteren älteren Mimen fesselt der Film volle zwei Stunden lang. Die Machart scheint zwar bisweilen konventionell zu sein, doch stört dies dank der wunderschönen Aufnahmen, der ergreifenden Musik und nicht zuletzt wegen der unkonventionellen und berührenden Geschichte nicht im Geringsten. Zu sehr zieht die Geschichte in Bann, zu sehr freut man sich mit oder trauert mit den Protagonisten. Doch in Kite Runner steckt weitaus mehr als eine fesselnde Geschichte. Er ist gleichzeitig Zeitdokument und Plädoyer für Toleranz, Vergebung und Liebe. Zeitdokument, weil man erlebt, wie aus einem friedlichen Land, ein Krisengebiet wurde, welches durch die radikal-islamistischen Taliban drangsaliert wird. Man wird gleichzeitig wütend und traurig, wenn man das heutige (im Film) Kabul sieht. Keine Bäume mehr, Leiden, Zerstörung und Unterdrückung. Hervorragend gelungen auch der Wandel des Protagonisten. Diesbezüglich möchte ich jedoch nichts verraten. Nur soviel: Ein Wandel findet statt, doch unterlässt es Foster diesen ins kitschige und unrealistische abgleiten zu lassen. Erschlagen verlässt man den Kinosaal. The Kite Runner ist eine Wucht. Er wirkt lange nach und verleitet zum Nachdenken.

American Gangster
Director: Ridley Scott
Cast: Denzel Washington, Russell Crowe, Chiwetel Ejiofor, Josh Brolin, Carla Gugino
Ok. ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich weiss selber dass es keine Objektivität gibt bei Filmbewertungen. Aber "möglichst" objektiv kann man schon versuchen zu argumentieren. Natürlich war das mit dem Inkompetent übertrieben und platt. Das sind deine Komentare jedoch auch manchmal. Nicht das ich mich damit rechtfertigen möchte. Und ich bin übrigens sehr tolerant. Aber ich bevorzuge einfach eine Erklärung, wenn jemandem ein Film nicht gefallen hat. Und da reicht mir "die Schauspielerische Leistung ist scheisse" einfach nicht. Hat Spass gemacht mit dir zu streiten;) Gruss. Nils PS: gratulation zu deinem Kommentar im neusten Film demnächst
Ridley Scotts neuer Film darf mit Recht als einer der Favoriten der nächsten Oscarverleihung angesehen werden. American Gangster ist ein wahres Epos. Nicht nur die Geschichte ist wahr. Der Film ist wahrhaft episch geworden. Mit seinen stolzen 157min ist er aber keinesfalls langweilig. Es braucht jedoch ein gute Portion Aufmerksamkeit und vor allem Interesse um in den vollständigen Genuss zu kommen. Ein Actionfilm darf nicht erwartet werden. Es gibt gerade mal eine grössere Schiesserei, die jedoch enorm intesiv und realistisch ist. Dies gilt für den ganzen Film. Beinahe dokumentarisch wirkt die wahre Geschichte um den Gangster Franc Lucas. Das Ganze wird in wunderschöner Kameraarbeit, welche Teilweise gemäldehafte Einstellungen liefert, dem Zuschauer vor Augen geführt. Verstärkt wird die Autentizität durch die beiden Darsteller Washington (Training Day) und Crow (Gladiator). Beide liefern eine Meisterleistung ab, wobei Denzel Washington die gespaltene Persönlichkeit von Lucas so überzeugend rüberbringt, dass man gleichzeitig Abscheu und Faszination empfindet. Washington liefert die vielleicht beste darstellerische Leistung dieses Jahres (bis jetzt). Doch auch Russell Crow muss sich nicht verstecken. Er hat lediglich etwas weniger Leinwandpräsenz. Beide Geschichten, Richies und Francs, sind wirklich sehr spannend und meisterlich inszeniert und werden am Schluss gekonnt miteinander vereint. Der Schluss kommt, wie ich denke erstaunlich abrupt und überaus unspektakulär daher, was nicht heissen muss, dass er schlecht ist. Im Gegenteil. Die Begegnung der beiden Kontrahenten ist erstaunlich intensiv, was natürlich dem hervorragenden Schauspiel zu verdanken ist. Fazit: Ein beindrucken realistischer Film, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Meisterlich inszeniert, fenomenal gespielt und packend erzählt. Tiefgründiges, anspruchsvolles Kino der obersten Güteklasse. Anmerkung: Es ist verständlich, dass gewissen Leuten der Film nicht gefällt. Ist auch legitim. Die Schauspielerischen Leistungen, vor allem Washingtons, als miserabel zu beschreiben zeugt jedoch von beängstigender Inkompetenz und hat nichts mit kunstruktiver Kritik mehr gemein. Wer dann gar von Overacting spricht, wo doch klar die Zurückhaltung in der Performance zu erkennen ist, ausser dort wo sie unangebracht ist (Wutanfälle), versteht von Film wirklich überhaupt nichts. Und noch was. Wenn einen ein Film einen Scheiss interessiert, wieso schaut man ihn sich dann an? Schreibt doch bitte gute, möglichst objektive Kritiken. Es gibt Leute, die dieses Forum als Entscheidungstütze bei der Filmwahl benützen.

4 Months, 3 Weeks and 2 Days
Director: Cristian Mungiu
Cast: Anamaria Marinca, Laura Vasiliu, Vlad Ivanov
Chrisian Mungiu erzählt in langen Einstellungen und ohne Schnickschnack eine Geschichte über eine Freundschaft zweier Frauen, welche mit einem Problem konfrontiert sind, welches ein Tabuthema darstellt. Abtreibung. Natürlich läuft ein solcher Film gefahr zur Moralpredigt zu verkommen, was Mungiu jedoch, bis auf eine kleine Szene, verhindern kann. Die nüchterne Inszenierung und das natürliche Schauspiel der Protagonisten trägt wesentlich dazu bei, dass man sich wie in einem Dokumentarfilm fühlt und zollt dem schwierigen Thema den nötigen Respekt. Trotz der gemächlichen Inszenierung ist der Film jedoch nie langweilig. Zu sehr berührt die Geschichte und zu interessant sind die lebensnahen Dialoge. Dem einen oder anderen mögen die langen Einstellungen sicherlich langweilig vorkommen, doch verkommen sie nie zum Selbstzweck und sind auch nicht überpräsent wie in anderen Filmen (vgl. L' Enfant, F. 2005). Zur Spazierfahrt machen sie den anspruchsvollen und bedrückenden Film aber freilich nicht. Fazit: Ein meisterlich inszenierter, erzählter und gespielter Film. Er hat auch kleinere Mängel, über die man jedoch gerne hinwegschaut. Beeindruckend: 5 Punkte

Atonement
Director: Joe Wright
Cast: Keira Knightley, James McAvoy, Juno Temple, Benedict Cumberbatch
Eines vorweg: Ich bin mit der Romanvorlage Ian McEwans nicht vertraut. Dem entsprechend beruht meine Kritik auschliesslich auf dem Film. Joe Wright ist mit Atonement ein Meisterstreich gelungen. Die Darstellerriege ist schlicht unglaublich, allen voran James Mc Avoy, und auch Keira Knightley kann ihres Können nun endlich unter Beweis stellen. Auch von der Newcomerin Romola Garai wird sicherlich noch einiges von sich hören lassen. Die Geschichte um Celelia, Robbie und Briony ist intelligent, fesselnd und absolut tragisch. Mit wunderschönen Bildern erzählt (Die pausenlose, 5min lange Stadycamfahrt am Strand entlang ist schlichtweg atemberaubend) und von einer Filmmusik begleitet, die ungewöhlich stark mit den Szenen harmoniert. Stark! 5 Punkte

Ratatouille
Director: Brad Bird, Jan Pinkava
Cast: Patton Oswalt, Ian Holm, Lou Romano
Ein Meisterwerk der Animation, Erzählkunst und des Humors. Eine berührende und urkomische Geschichte über eine unmögliche Freundschaft eines Kochs und einer Ratte. Bon appetit!

The Bourne Ultimatum
Director: Paul Greengrass
Cast: Matt Damon, Julia Stiles, David Strathairn
Als vor ein paar Jahren die Bourne Identität in unseren Kinos Premiere feierte, dachte wohl noch niemand an eine Trilogie der Agentengeschichte rund um einen gewissen Jason Bourne, der seine Identität sucht, nachdem er aus dem Koma mitten auf einem Schiff aufwacht und unter erheblichem Gedächtnisschwund leidet. Nach und nach versucht er seine Vergangenheit mit Hilfe von Bruchstücken aus seiner Erinnerung zu rekonstruieren und muss dabei feststellen, dass er einem Killerkommando der CIA angehörte, welche ihn widerum versucht zur Strecke zu bringen um zu verhindern, dass Informationen über ein Programm namens Treatstone publik werden könnten. Soweit das Prinzip der Handlung des Films. Wer jetzt an ein Katz und Maus Spiel zwischen Bourne und CIA denkt liegt genau richtig. Doch wurde mit der Bourne Identität bewiesen, dass Action durchaus auch ihren Anspruch haben kann und keineswegs nur aus sinnlosem geballer bestehen muss. Es wurde gewissermassen eine neue Aera eingeleitet, deren Legitimität sich in den Zuschauerzahlen erweisen sollte. Eine Fortsetzung war also sicher. Doch wurde dann diese von einem Regisseur aus der Indipendent-Szene gedreht, dem gegenüber die Fans mit einiger Skepsis begegneten. Dies sollte sich jedoch als ungerechtfertigt erweisen. Denn Greengrass setzte dem Agententhriller eine völlig neue und vor allem eigene Note auf. Die mit Stakkatoschnitten und Wackelkamera gefilmte Action wartete mit einer Intensität auf, wie sie im Actionfilm noch nie gesehen wurde und fortan stilbildend war für nachfolgende Produktionen. Der Erfolg liess nicht lange auf sich warten und ein dritter Teil war gesetzt, was schon das Ende der Bourne Verschwörung suggerierte. Nun hat Greengrass, welcher wiederum verpflichtet wurde, die Trilogie beendent. Und zwar mit einem Paukenschlag. Das Bourne Ultimatum darf ohne zweifel als Meisterwerk des Agentengernes tituliert werden, wartet er doch mit einer ununterbrochenen Spannung auf und einer Geschichte, die doch eine Gewisse Aufmerksamkeit abverlangt beim Zuschauer. Die Flucht von Jason Bourne, welche ihn immer näher an seine wahre Identität bringt und ihn am Schluss die bedrückende Wahrheit erkennen lässt, ist nämlich keineswegs banal. Nie wurde elektrisierender verfolgt, geprügelt und geschossen- wobei letzteres kaum vorkommt. Die Action bleibt dabei, typisch für Greengrass, immer handgemacht und frei von Specialeffekten- eine Wohltat nach den Effektorgien der letzten Monate, welche auch nicht mal annähernd an die Güte dieses Films reichten. Stilistisch bleibt sich Greengrass absolut treu, übertrifft sich sogar noch selbst, was angesichts des ohnehin schon genialen zweiten Teils keine Selbstverständlichkeit ist und ihm hoch angerechnet werden muss. Die Schauspieler- ein grosser Teil der Crew der Bourne Verschwörung und auch des ersten Teils ist dabei und auch ein paar neue Gesichter- machen ihren Job gut bis sehr gut. Allen voran natürlich Matt Damon als Jason Bourne, welcher diese Figur dank seiner eisernen Mimik sehr glaubwürdig verkörpert und ihr in den Emotionalen Momenten auch eine Seele verleihen kann. Zu erwähnen ist unbedingt auch David Strathairn als rigider CIA Vizechef Noah Vosen, welcher schon in Good Night and Good Luck begeisterte. Die anderen Schauspieler machen ihren Job gut aber nicht überragend was sicherlich auch der kurzen Leinwandpräsenz zu zuschreiben ist. Julia Stiles und Joan Allen bleiben Nebenfiguren. Wie schon sein Vorgänger ist das Bourne Ultimatum nicht einfach simples geballere, sondern ansprchsvolle Unterhaltung, welch sich nicht scheut Kritik zu üben und auch ein Spiegel unserer Zeit zu sein. Bestes Beispiel die Verfolgungsjagt in der durch Kameras observierte Londoner Waterloostation, die kurzen Folterszenen der CIA, sowie auch der Anschlag auf den einen gewissen Herren in Tanger. Fazit: Das Bourne Ultimatum ist mit die mit abstand beste Vortsetzung dieses Sommers, ja sogar des Jahres. Greengrass gibt 111min. Vollgas. Noch nie war Action intesiever, einnehmender und besser. Keine Frage, in Zukunft müssen sich alle Agentenfilme an diesem Kinojuwel messen. Und vielleicht werden wir Jason Bourne ja doch noch einmal goutieren dürfen....

Pan's Labyrinth
Director: Guillermo del Toro
Cast: Ivana Baquero, Doug Jones, Sergi López
sorry karl wegen dem zweiten beitrag von dir, den du nicht verfasst hast. Finde ich übrigens auch. ich finde es immer gut über filme zu diskutieren. Dieser Film hat uns wirklich zum nachdenken angeregt, was ich grossartig finde. Deine Meinung ist legitim und in ihrer Erklärung auch nachvollziehbar aber für mich nicht auf den Film projizierbar. Aber wie du sagst. Vielleicht sind wir uns ja schon bald einig. War cool mit dir zu diskutieren, streiten;)
Noch eines Karl. Du schreibst in deinem 1. Beitrag dass die Fabelwesen nicht eingreiffen in die Geschichte? Der Film würde seine ganze Faszination verlieren wenn dies der Fall wäre. Denn der Zuschauer weiss bis zum Schluss, nein auch nach dem Film nicht ob die Fantasiewelt wirklich nur in Ofelias Kopf spielt oder eben doch real ist, aber nur für sie sichtbar. Das bleibt dem Zuschauer überlassen sich das zu überlegen. aber wenn du erwartet hast dass der Pan den capitan niederstreckt solltest du vielleicht doch eher auf wirkliche Fantasy zurückgreifen. Geh doch den Film wirklich noch mals schauen. vielleicht gefällt er dir dann besser. und was du da schreibst von wegen man muss in die knie gehen und sich unterwerfen ist der beweis dass du den film völlig falsch oder überhaupt nicht verstanden hast. erinnerst du dich nich mehr dass die guerilla das dorf einnimmt am schluss? und wegen dem blut. überlege dir nochmal was der vater von ofelia am schluss sagte..... und diese prüfungen sind nun mal der weg zur prinzessin, welche ofelia so gerne werden möchte. vielleicht auch um die welt im untergrund besser zu regieren als ihre realen Mitmenschen. ich schaus auch unter diesem Aspekt an. aber schlussendlich soll jeder seine meinung kundtun können...
Ich glaube wir wissen langsam dass dir der Film nicht gefallen hat Karl. Pass langsam auf, sonst wirkt dein unnachvollziehbares Gemotze auch für dich unglaubwürdig. es kommt einem langsam so vor als ob du den film gar nicht so schlecht fandest aber ihn einfach aus Prinzip verreisst.
Guillermo del Toro ist mit Pan's Labyrinth ein Meisterstreich gelungen der seinesgleichen Sucht. Die Verschmelzung von Fantasie und Realität gelingt ihm spielend, was sonst ein schwieriges Unterfangen ist, denn leicht gleitet man in Kitsch über oder wirkt vollkommen unglaubwürdig. Nicht aber Pan's Labyrinth. Die in Ofelia's Kopf existierende Fantasie Welt, in welche sie sich als Resultat der Grausamkeiten ihres Stiefvaters flüchtet um dort ihr Verlangen nach Liebe und Güte zu stillen, widerspiegelt nicht selten die Welt der Menschen und Ofelia findet in ihr nicht die erhoffte Genugtuung -vorerst nicht. Denn bis sie alle Prüfungen besteht ist es ein weiter und beschwehrlicher Weg voller Wunder aber auch Gefahren. Diese Prüfungen finden einerseits in der Fantasywelt statt aber auch in der Welt der Menschen und gehen häufig nahtlos von der einen in die Andere über. Ofelias Traumwelt erscheint somit nie wirklich als Traum oder Produkt ihrer Fantasie sonder erschreckend real. Gleichtzeitig ist Ofelia das menschliche Pendant ihres grausamen Stiefvaters Vidal, welcher von Sergi Lopez diabolisch gut gespielt wird. Der Capitan wiederspiegel in seinem kompromisslosen, gefühlslosen, unmenschlichen und opportunistischen Verhalten den Faschismus und gibt für diesen somit einen perfekten Sklaven ab. Gleichzeitig ist er aber wie von Anderen erwähnt eine tragische Figur, welche krampfhaft ihrem Vater nachzueifern versucht, obwohl sie weiss, dass sie ihn nie zufriedenstellen würde. Dieser Aspekt macht den Capitan jedoch nie bemittleidenswert, denn seine Gräueltaten, welche mit schonungloser Brutalität gezeigt werden, lassen jegliches Mitgefühl verschwinden. Ofelia ist hingegen stark im Charakter und bleibt ihrer selbst immer treu. Gleichzeitig bleibt sie aber auch ein verletzliches, unschuldiges Kind, welches nach Liebe und Zuneigung trachtet. Wenn sie am Schluss ihren kleinen Bruder verletzen muss, wie es der strenge Lehrer Pan fordert, tritt ihre Stärke, welche sie während dieser grässlichen Zeit entwickelt hat zum Vorschein. Die letzte Prüfung und zugleich die wichtigste ist somit bestanden. Der Schluss ist so wundervoll wie grausam. Die Unschuld hat über die grausamkeit des Faschismus gesiegt. Wehr hier schreibt, dass del Toro den Faschismus glorifiziert, hat auch meiner Meinung nach überhaupt nichts verstanden. Bezüglich der Brutalität ist zu sagen dass diese wirklich sehr offen gezeigt wird, aber nur so kann man sich mit Ofelia indetifizieren und mit ihr in die Traumwelt abtauchen. Doch auch in dieser gibt es Brutalität. Doch wird sie ständig von der grausamen Realität überschattet, welcher das kleine unschuldige Mädchen Ofelia so gerne entfliehen möchte und dies am Schluss auf tragischste Art und Weise auch kann. Fazit: Guillermo del Toro ist ein Meilenstein der Filmgeschichte gelungen. Ein Märchen für Erwachsene, eine Kampfansage an den Faschismus und gleichzeitig eine Huldigung an die Unschuld unserer Kinder. Tiefgründig, grausam, wunderschön, intelligent und ein Jungbrunnen der Fantasie Guillermo del Toros.

Casino Royale
Director: Martin Campbell
Cast: Daniel Craig, Eva Green, Judi Dench
Ich war gestern an der Premiere von Casino Royal im Pathé. Obwohl ich kein riesen Bond-Fan bin, war ich absolut begeister von diesem Actionstreifen. Back to the roots war das Motto der Produzenten, was der mittlerweilen etwas angestaubten Serie sehr gut getan hat. Die another Day war meiner Meinung nach nur noch peinlich. Pierce Brosnan war ein sehr guter Bond etwas zu soft. Daniel Craig passt die Rolle wie angegossen. Man nimmt ihm nicht nur die Rolle des harten, gnadenlosen Agenten ab, sondern auch die des Frauenhelden. Schon in Munich hat mich Craig überzeugt und auch hier beweisst er, dass er ein hervorragender Mime ist. Die Laufzeit des Filmes beträgt 2. 30 h, welche mir jedoch wie 1h vorkamen. Der Film ist nie langweilig. Es gibt drei grosse Actionsequenzen, wobei die erste meiner Meinung nach die beste war. Das zentrale Pokerspiel ist - wie ich entgegen anderen Kritikern denke, vielleicht auch weil ich die Ian Flemmingvorlage nicht kenne- sehr gut in Szene gesetzt. Mads Mikkelsen als Le Chiffre ist auch hervorragend. Allein sein Blick ist respekteinflössend. Ein grosses Plus ist der hohe Realismus des Films. Keine Actionsequenz wirkt gekünstelt, Bond trägt keine Laseruhr und auch der Aston Martin DBS ist nicht mit Stingerraketen bestückt und unsichtbar. Den einen gefällts, den Anderen-eingefleischte Bondfans- vielleicht nicht. Auch die Story von Casino Royal ist absolut glaubwürdig. Menschheitszerstörende Superwaffen sind passé. Le Chiffre ist erfolgreich im Terrorismus tätig. Nicht selber Terrorist aber Financier von Selbigen. Fazit: Hervorragende Action, hervorragende Schauspieler, gute Story, schöne Frauen, schöne Locations, schönes Auto. Bond wurde nicht neu erfunden, aber neu definiert. Mit Daniel Craig perfekt besetzt und absolut zukunftstauglich. Denn, Bond will return in 2008! Ich freu mich drauf.

The Children of Men
Director: Alfonso Cuarón
Cast: Clive Owen, Julianne Moore, Michael Caine
War gestern den neuen Film von Alfonso Cuaron anschauen. Ein hervorragender Film aus dem man jedoch noch mehr hätte machen können. Die Geschichte um das schwangere Mädchen ist brilliant in Szene gesetzt, weil beängstigend authentisch und teilweise fast unerträglich brutal. Die Kriegsszenen brauchen sich vor Saving Private Ryans nicht zu scheuen; sind sogar noch erdrückender, weil mit weniger schnitten in Szene gesetzt und mit wackliger Kamera. Dadurch wird eine Unglaubliche Intesität erreicht und ein Gefühl des Mittendrinseins macht sich breit, was in gewissen Szenen bis zur Unterträglichkeit gesteigert wird. Der Film ist geradezu gespickt mit details die auf den Zustand der Welt von 2027 hinweisen, jedoch auch den Vergleich mit unserer Welt nicht scheuen müssen. Traurig muss man immer wieder erkennen, dass die fiktive Welt von Cuaron gar nicht so fiktiv ist. Dies macht "Children of men" zu einem unglaublich erschütternden und sehr wertvollen Werk. Der Film wird nicht nur von der Spannung, der Geschichte, und der genialen Sets getragen, sondern auch von dem wie immer genialen Schauspieler Clive Owen. Doch auch Michael Caine ist brilliant als kauziger alt- Hippie. Man fragt sich jetz sicherlich weshalb ich von mehr machen können spreche!? Meiner Meinung nach hätte der Film durchaus länger werden können. Children of men enthält viele spannende, wichtige und auch aktuelle Themen. Unfruchtbarkeit, Immigration, Umweltverschmutzung und Terrorismus. Doch leider wurde auch keines dieser Themen wirklich eingegangen. Sie werden nur "angeschnitten". Natürlich regt einen das zum selber nachdenken an(vielleicht auch der Grund). Doch geschadet hätte es dem Film sicherlich nicht, wenn man noch etwas mehr auf die Themen eingegangen wäre. Ein weiterer Kritikpunkt ist meiner Meinung nach die Szene, in der Key(oder so) mit dem Baby im Arm durch die Soldatenreihen schreitet. Eine absolut notwendige Szene die, wie ich dende, ein bisschen zu stark ins Pathos abschweifft. Niederknieende Soldaten wären nicht nötig gewesen. Der Schluss ist jedoch wieder genial. Ein funken Hoffnung bleibt. Ganz unscheinbar stirbt der Held und das Schiff kommt aus dem Nebel. Fertig. Kein freudiges Begrüssen oder so auf dem Schiff. Cuaron stoppt den Film im perfekten Moment und lässt und mit unserer Melancholie alleine zurück. Children of men ist trotz kleinen Macken ein brillianter Film. Die erschütterndste Zukunftsvision die ich je sah, weil gar nicht so fiktiv(wie z. B. Minority Report oder the Island) Children of men ist übrigens kein Popcorn Kino. Für dieses ist er viel zu intelligent und anspruchsvoll. Ausserdem bleibt einem das Popcorn schon nach den ersten 5min im Halse stecken. Geht euch diesen Film anschauen. Ihr werdet es nicht bereuen. Empfindliche Gemüter seien jedoch gewart. Children of men ist sehr brutal und geht tief unter die Haut.

Superman Returns
Director: Bryan Singer
Cast: Brandon Routh, Kevin Spacey, Kate Bosworth
Kritik folgt

The Da Vinci Code
Director: Ron Howard
Cast: Tom Hanks, Audrey Tautou, Alfred Molina
Für all diejenigen, die das Buch noch nicht kennen ist der Film meiner Meinung nach ein Meisterwerk. Zweieinhalbstunden Dauerspannung(ausser am Schluss), ein hervorragender Tom Hanks und herrlich kauziger Ian Mccallen und eine charmante Audrey Tautou. Obwohl die von Brown hergeleiteten Thesen durchaus glaubhaft wirken, muss man sich jedoch im Klaren sein, dass sie Fiktion sind. Der Film unterhält jedoch hervorragend obwohl er nicht sehr actionreich ist. Von der Machart her, kann wirklich nichts bemängelt werden. Denn wie Howard die Eklärungen und Gedanken von Langdon und Teabing zusätzlich visualisiert ist faszinierend und zusätzlich sehr nützlich um die manchmal etwas komplexen Zusammenhänge dem Publikum näher zu bringen. Fazit: Für alle die das Buch gelesen haben, birgt der Film kaum Überraschungen und ist in dieser Hinsicht nicht lohnenswert. Doch es ist durchaus interessant zu sehen wie der Roman adaptiert wurde. Für alle, die das Buch noch nicht kennen: Rein ins Kino!!!

Ice Age 2
Director: Carlos Saldanha
Cast: John Leguizamo, Denis Leary

King Kong
Director: Peter Jackson
Cast: Naomi Watts, Jack Black, Adrien Brody
Ich habe den Film gestern gesehen und bin überwältigt. Meiner Meinung nach der Beste Film seit Jahren. Die Effekte sind schlicht unübertreffbar brillant und die Story so mitreissend das man am Schluss am liebsten die blöden Flugzeuge abknallen würde. Die Szene mit den Egeln ist absolut wiederlich aber keines Falls überflüssig. Die Spannung wird dauernd gehalten. Der Anfang ist zwar frei von Action, doch das benötigt der Film um die Figuren einzuführen. Im Dschungel lässt Jackson ein Effektfeuerwerk los wie wir es noch nie gesehen haben! Kong ist schlicht unglaublich gemacht! Mit der Gefangennahme Kongs verfällt man von der euphorischen Stimmung zunehmend in eine melancholische. Trotz der spektakulären Actioneinlagen und der lustigen Eisszene(zumindest bis..) ist gehört der Schluss alleine Kong und seiner schönen Ann Darrow. Die Liebesgeschichte zwischen ihnen ist das berührendste was man momentan im Kino sehen kann. Fazit: Jackson hat sich selbst über troffen und liefert eine gigantischen, kraftprozenden Film in dem Ruhige Momente auch viel Platz finden. Er ist und bleibt der Meister des modernen Kinos!!!
Schön dass man hier konstruktive Kritik lesen kann. Geht mal auf die page: cinema. de und lest die userbeiträge von dort. Purer Schwachsinn! king kong wird zur Sau gemacht. ärgerlich. ich werde mir den Film heute ansehen und freue mich tierisch! wird sicher der Hammer!! Kritik folgt....

The Lord of the Rings: The Return of the King
Director: Peter Jackson
Cast: Elijah Wood, Ian McKellen, Viggo Mortensen
Was Peter Jackson hier abgeliefert hat spottet jeglichem Beschreib. Gigantisch, unglaublich, monumental, meisterhaft, zauberhaft, ich weiss nicht was... In "The Return of the King" vereint Jackson alle Tugenden der Vorgänger in einem Film: Die hohe Emotionalität des ersten Teils und der Actiongigantismus des Zweiten. Neben der wohl spannendsten Fatasygeschichte aller Zeiten, die von liebenswerten und verabscheuungswürdigen Charakteren bevölkert wird, sind Schlachtszenen zu sehen, die einen umhaun. Was Jackson hier bietet stellt alles in den Schatten. Nazguls, Trolle, Katapulte, Olifanten, horden von Orks greifen die Festung Minas Tirith an. Und dies ist mit einer Intensität und einer visuellen Brillianz inszeniert, die noch nie zu sehen war. Doch schafft es Peter Jackson die Geschichte neben dem Schlachtengetümmel nicht untergehen zu lassen. Die Spannung wird meisterhaft aufrecht erhalten (was bei Two Towers nicht der Fall war), die dreieinhalb Stunden vergehen wie im Flug. Einziger wehrmutstropfen stellt das nicht enden wollende Ende dar, obwohl dies beim ersten Mal sehen nicht ins Gewicht fällt. Ansonsten alles auf top Niveau. Die Schauspieler sind erneut klasse, die Effekte perfekt, die Aufnahmen Neuseelands überwältigend, die Story packend. Fazit: Ein Monument der Filmgeschichte. Der würdige Abschluss der besten Filmtrilogie aller Zeiten. Bis heute hat noch kein Fantasyfilm dieses Filmdenkmal vom Thron gestossen. Einzig Jackson und del Torro können diesem Werk mit The Hobbit und einem weiteren Ringe-Film gleichkommen. Eine Überbietung scheint mir beinhahe unmöglich. Aber wer weiss... wir werdens 2011 erfahren. Ich freue mich!!

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