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Tobias  | LU
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The King's Speech
Director: Tom Hooper
Cast: Helena Bonham Carter, Colin Firth, Geoffrey Rush
schade, hat es mein kommentar nicht ganz ins forum geschafft. versuch ichs nochmal. colin firth hat sich in den letzten jahren zu einem phänomenalen charakter-darsteller gewandlet, die nun in "the kings speech" seinen höhepunkt zu erreichen scheint. es ist immer wieder erstaunlich wie weit ein schauspieler gehen kann um eine rolle glaubhaft darstellen zu können. dies schafft er grandios. die besten momente des filmes gehören ihm. unbestritten. doch seine rolle kommt auch deshalb so gut zum tragen, weil er ein fast eben so guter geoffrey rush (welchen mich optisch an meinen opa karl erinnerte) an seiner seite hat. er spielt seinen part exzellent und mit viel humor. die beiden spielen eine grandiose partie. auch helena bonham carter hätte sicherlich ein goldmännchen verdient in ihrer dezenten rolle. positiv fielen mir auch die ungewöhnlichen kamera-winkel und schnitt-stellen auf. sehr ungewöhnlich, aber ein intressanter effekt, der den fokus auf die schauspieler zieht. auch alexandre desplats typisches klavierbetonter verträumer-orchester passt gut ins ganze und macht aus "the kings speech" definitv ein highlight des vergangenen jahres. so hohe schauspielkunst ist mangelware geworden und durch die bescheidene ausstattung noch viel besser zur geltung kommt. ein super film! nicht zu unrecht der oscar-favorit! ich kann getrost das sterne-maximum geben.

Toy Story 3
Director: Lee Unkrich
Cast: Tom Hanks, Tim Allen, Joan Cusack
ich bin mit toy story aufgewachsen! es gibt kaum eine filmreihe, die mich so geprägt hat wie toy story, ich habe alle im kino gesehen und wenn man schon die schweizer vorpremiere sehen kann, bin ich natürlich dabei! bevor ich mein ganzes lob ausschütte, möchte ich den einzigen negativ-punkt des filmes bekräftigen. ich kann nach wie vor nicht nachvollziehen, warum peer augustinski ausrangiert wurde nur um die bullyparade in einem TOY STORY film zu platzieren! als ich das erste mal davon hörte, wäre ich bald in die synchronstudios gefahren und hätte, jeden, der diesen entscheid begrüsst hat, erschossen. doch schliesslich ist es in diesem meisterwerk nur ein kleiner makel, man musste nicht mal gross darauf hoffen, dass woody keinen grossen sprechtext hat. der fiom ist souverän auf sämtlichen ebenen! die macher sind die gleichen wie bei den ersten beiden filmen und das ist schlicht perfekt! meisterhaft umgesetzte animation wiederspiegelt die grenzenlose fantasie der macher und mit grenzenlos, meine ich grenzenlos! die ersten beiden filme werden nahtlos ergänzt und die nostalgie rührt fast zu tränen. ich hätte ewig diesen film sehen können. teils rührend, teils herrlich übertrieben und witzig wie eh und je! wer diesen film verpasst, war nie ein toy story-fan! ich bin fassungslos! sprachlos! der fantasie sind keine grenzen gesetzt, es wird grandios umgesetzt und dabei gerät nicht mal die story ins wanken. was bleibt, ist der wohl beste film des jahres in einer der wohl besten filmreihen dieser welt! bravo! so muss ein finale aussehen! das warten hat sich mehr als gelohnt und die erwartungen wurden übertroffen! da können sich viele animationsstudios ein vorbild nehmen, das bisher unerreicht geblieben ist! TOY STORY FOR LIVE! es werden keine spielsachen mehr fortgeschmissen!

Inception
Director: Christopher Nolan
Cast: Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page
es ist ja wirklich schön, dass es noch regisseure wie christopher nolan gibt, die ihre eigene ideen verfilmen mit storys, die etwas mehr als guter durchschnitt sind. was kann ich sagen? unbeschreiblich! ein furioses action-erlebnis. sehr komplex und kompliziert, aber nie so, dass man nicht nachkommt (jedoch sollte man den kopf schon bei der sache behalten). dafür wird man echt belohnt, wenn man dem spannenden geschehen folgt. die schauspieler-wahl war ein guter schachzug. dicaprios rolle erinnerte entfernt an jene aus "shutter island" und ich denke michael caine ist halt einfach dabei, weil es ein christopher nolan-film ist. der rest ist super besetzt. hat mir gefallen. dazu hat jeder schauspieler seine momente im film die seine figur als wichtig erscheinen lassen. und die handlung ist nicht bloss auf unterhaltung abgezielt. es geht schnell voran, traum im traum im traum im traum. ein vorzüglicher komplex in mitten von spektakulären schiessereien in szenarios jenseits der physischen grenzen. so ist der film grenzenlos und man könnte sich ewig darin verlieren. der film ist lang aber nicht zu lang. die musik ist gut, aber nichts um sich in ruhe wieder anhören zu können. die inszenierung ist der wahnsinn! für mich einer der besten filme des jahres und beinahe perfekt! einmal mehr ziehe ich den hut vor christopher nolans schaffen. etwas nie da gewesenes, was ja heutzutage schwer mehr vorzustellen ist. ich hoffe, nolan bleibt uns mit seinen eindrücklichen meisterleistungen noch länger erhalten. "inception" ist einer für die ewigkeit!

Prince of Persia: Sands of Time
Director: Mike Newell
Cast: Jake Gyllenhaal, Gemma Arterton, Ben Kingsley
oh verzeihung. gemma ARTERTON heisst die schönheit natürlich =)
mal wieder was richtig cooles aus der bruckheimer-kiste. ich erinnere mich noch an das pc-game als ich in der zweiten klasse war und wir zu zweit das spiel zu machen versuchten. der prinz starb immer, aber im film war er souverän. absolut cool wie der regisseur jake gyllenhaal durchs comichafte persien hetzte. jeder stunt wird ausgekostet in zeitlupe, jeder kampf ist ein genuss fürs auge und gemma anderton ist wohl der beste griff nach einer augenweide seit langem! ein vergnügliches herrlich anspruchloses action-spektakel, unblutig und nicht nur für teenies cool. der humor ist gut portioniert und trifft mit jedem abschuss wo er hin sollte. massgeblich trägt ein herrlich schräger alfred molina und das herumgezicke der hübschen hauptdarsteller dazu bei. ich weiss nicht, ob es viel sinn macht, in diesem spektakel etwas über die logik zu sagen (so viel zum thema uhrzeiten und wochentage im alten persien), aber freundlichst möchte ich erinnern, dass es sich um eine game-verfilmung handelt und die noch nie gut bei den kritiker-hampelmänner angekommen sind, jedoch reichlich für gut gelaunte kinogänger sorgen. traumhaft sind die special-effects, genau wie gemma anderton. oh hatte ich schon erwähnt? egal, ich bin unermüdlich. gemma anderton ist wunderschön!! amüsant, rasant, spektakel pur! "prince of persia" ist definitiv ein highlight in diesem kinojahr! perfektes popcorn-kino.

Date Night
Director: Shawn Levy
Cast: Steve Carell, Tina Fey, Mark Wahlberg
mach da mal ein gegenpol zum vorgängerbeitrag. =) ich finde die besetzung vom "date night" erst einmal richtig sympathisch. zwei komiker, aber von der netten sorte. steve carrell und tina fey sind zwei coole schauspieler mit sehr viel schönem humor. mit dieser mischung sind die zwei einfach ein traumpaar auf der leinwand. wenn carrell und fey zusammen harmonieren (was ja eigentlich die ganze zeit so ist) dann wirkt das alles so unverkrampft, als wären die wirklich schon verheiratet, sie kämpfen mit normalen eheproblemen, aber man merkt zu jeder sekunde das filmes, dass die beiden sich prächtig verstanden haben müssen. der film selber ist ein eine rasante, prächtig humorvolle action-komödie, mit spass wie ich ihn schon lange nicht mehr so locker und frisch gesehen habe. dazu tragen sicher die beiden hauptakteure hauptsächlich bei, aber dennoch sind die gastauftritte von ray liotta, mark wahlberg und william fichtner (einmal mehr der idiot^^) super gesetzt und irgendwie geben diese dem film noch den zusätzlichen drive. die gags sind treffsicher und sorgen dafür, dass die zuschauer bei (buchstäblich) bei der stange gehalten werden. von mir aus gesehen ist "date night" einer dieser filme, die man nicht jeden tag sehen sollte, aber wenn, dann kommt jeder auf seine kosten. irgendwie ist der film auch etwas kurz, was etwas heissen mag. ich mag die beiden hauptdarsteller, die dafür sorgen, dass "date night" eine richtig gelungene turbo-komödie ist, voller verrückter ideen und völlig lockerem humor. ist das ein spass!

Avatar
Director: James Cameron
Cast: Sam Worthington, Sigourney Weaver, Giovanni Ribisi
eigentlich macht james cameron hauptsächlich rekorde in sachen budgetüberschreitung. solche zahlen in beinahe milliardenhöhen grenzen doch an grössenwahnsinn. aber schon das ganze jahre, warte ich gespannt auf dieses mysteriöse "avatar"-projekt und vorallem, was diese james cameron so treibt, 12 jahre nach "titanic" und ich muss sagen: 4 jahre arbeit an dem film, haben sich schlussendlich voll ausgezahlt. cameron schafft mit einem megabudget eine zuerstmal atemberaubende, fantastisch traumhafte andschaft, geführt mit genialen kameraeffekten und einem exzellenten schnitt. auch die musik von james horner, äusserst empfehlenswert zum wiederhören! die technik ist auch das lieblingsspielzeug von cameron selber. denn in bisher keinem seiner filme, mussten die schauspieler extrem viel können was charakteristik angeht. jedoch beschäftigt mich bei diesem film vorallem die frage, was die ganze kritik und nörgelei an dem schwachen drehbuch soll. war das jemals die stärke von cameron? haben die kritiker denn noch nie einen film von ihm gesehen? all die hochgejubelten filme wie "terminator", "abyss" oder genau auch "titanic" waren brilliant oder überzeugend in ihrer geschichte. erstaunlicherweise, war es in den knapp 3 stunden film, nicht die action, die die unterhaltung ausmachte (es macht ja auch nicht den hauptteil der handlung aus), vielmehr genoss ich die zahlreichen optisch wunderschönen momente. der film lädt ein zum träumen und verweilen in der farbenfrohen welt von pandora. wahrlich ist "avatar" einer DER kinohighlights 2009. durch und durch ein aussergewöhnliches meisterwerk, wo ich glaube, dass er auch in 2d kein schlechterer film ist. deshalb ist die lange spielzeit auch nicht überlang. man sollte einfach nicht erwarten, dass sich james camerons art in den 12 jahren gross geändert hat. dann kommt man voll auf seine kosten. als ich die 3d-brille wieder absetzte und den kinosaal verliess, kam es mir vor, als erwache ich aus einem traum.

Up
Director: Pete Docter, Bob Peterson
Cast: Edward Asner, Christopher Plummer, Jordan Nagai
im gegensatz zu disney (ohne jetzt meine kindheit schlecht zu machen) erfindet sich pixar mit jedem seiner filme immer wieder neu und überrascht immer und immer wieder mit ihren fantastischen ideen. hier bei "up" gehts etwas ernster zur sache und ist im gegensatz zu andern pixar-filmen ungewöhnlich ernst und auch nicht bedingungslos für kinder zu empfehlen. es gibt schon einige momente, wo dies zum vorschein tritt. jedoch dürfte dies auch schon der einzige negative punkt am ganzen film sein. "up" ist ein spannendes, gewohnt sehr humorvoll kreatives abenteuer. bis ins letzte detail perfekt animiert, auch wenn die figuren wirklich nicht real aussehen, die gefühle die man in den gesichtern lesen kann, sind unfassbar perfekt und das ist die grosse stärke von pixar. auch der schnelldurchlauf, des hauptdarstellers in seiner vergangenen zeit, rührt zutiefst. das ist die sache, wo "up" ordentlich punktet. noch kurz zur 3D-version: sie ist sehr dezent gesäht und ich denke, mit der "normalen" version, erhält man auch genug für das eintrittsgeld. es war schön zu sehen und die details treten noch ein wenig mehr zur geltung hervor. mit "up" hat sich pixar wieder mal selbst übertroffen, ein nahezu perfekter trickfilm. wie erwähnt, zwar teilweise sehr ernst geraten, aber dem film schadet es nicht. gute arbeit, pixar! ich kann ihn ohne weiteres, als der bisher beste film in diesem kinojahr bezeichnen!

Frost/Nixon
Director: Ron Howard
Cast: Kevin Bacon, Matthew Macfadyen, Sam Rockwell
ich gestehe, ich wusste kaum was über watergate und vor dem film überhaupt nicht, dass es danach irgendein interview mit richard nixon darüber gab. gut ich bin ja auch noch etwas zu jung dafür, dass ich über watergate einen aufsatz schreiben könnte. aber es ist mir doch ein begriff. es gibt zwei gründe warum ich den film mir auf english antat. erstens wäre da ron howard, einer meiner lieblingsregisseure, diesen termin wollte ich mir auf keinen fall entgehen lassen, wenn schon der name der grossen regie-talente darunter steht. der zweite grund, war der trailer, welcher augenblicklich mein interesse in beschlag nahm. nun gut, was hab ich schlussendlich gesehen? ich sah ein subtil aufgebauter aber durch und durch wortgewaltiger politthriller um zwei hauptakteure in einem spannenden schlagabtausch. man muss nicht viel von politik oder dem watergate-fall kenntiss haben um im film nachzukommen. gut bisschen basiswissen rund um richard nixon, ist bestimmt von vorteil. was sich einmal mehr gelohnt hat, den neuen ron howard-film zu sehen, war das einzigartige showdown. zwar hat howard so ein bisschen seine handschrift was spannung erzeugen betrifft, aber jedesmal sieht man es ein wenig anders. er schafft es mit bravour in jeder umgebung spannung zu erzeugen, die schlicht gewaltig ist. in "cinderella man" noch war es ein phanomenaler boxkampf, wegen dem ich fast ein kissen aufgefressen hätte, dieses mal ist geht es ganz nach dem thema: frage, antwort, frage, antwort, usw. aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht noch hans zimmers musik loben würde. ganz konnte er das donnern in seinen klängen nicht lassen, aber passend zur themtik hat er seine musik komponiert und lohnt sich nochmals reinzuhören. wahrscheinlich wird es "frost/nixon" nicht ganz für ein abräumen bei den oscars reichen, obwohl er es mächtig verdient hätte, vorallem ron howard wünschte ich es sehr, dass er sich das goldmännchen holen würde, aber auch frank langella, welcher sicherlich eine glanzleistung hinlegte, dieses jahr dürfte es aber nicht reichen, aufgrund der harten konkurrenz. aber warum zum kuckuck gabs keine nomination für die kamera? die war ja wirklich der tupfer auf dem i, keine frage. "frost/nixon" ist ohne jeden zweifel, einer der highlight aus dem letzten kinojahr.

Changeling
Director: Clint Eastwood
Cast: Angelina Jolie, John Malkovich, Jeffrey Donovan
clint eastwood zählt zu meinen absoluten favoriten unter den regisseuren. auch mit einen bald einmal 80 lenzen hat er es nicht verlernt wirklich gute filme zu drehen und häufig auch selbst darin mitzuspielen. in "changeling" ist dies jedoch nicht der fall. wozu auch? er hat ja angelina jolie und john malkovich an bord um ein neues meisterwerk auf die beine zu stellen. ich war extrem überrascht vonder darbetung von angelina jolie. ein solches niveau hätte ich ihr einfach nicht mehr zugetraut. trotz ihrer schönheit ist sie sich nicht zu schade sich voll in ihre rolle zu geben und auch keine angst hat vor verlaufenem make-up, geschwollenen augen oder hervortretenden venen. sie spielt eine starke persönlichkeit voller verletzlichkeit und scharfem menschenverstand. sie passt sich der gräulichen umgebung von los angeles der 20er und 30er an. also ich würde ihr den oscar geben. john malkovichs auftritt ist eigentlich grössenordnung kurz geraten. aber auch er leistet seine rolle mit bravour. ich war schwer beeindruckt von ihm, wie er mahr als das maximum aus seinem part geholt hat und mindestens ebenbürtig mit der hauptdarstellerin ist. "changeling" ist ein sensibles wie auch schonungsloses drama, dass einem schockiert und doch fasziniert. mich hat der film keine sekunde losgelassen, das leigt nicht zuletzt auch an der scharfsinnigen inszenierung, die nch einmal mehr das interesse des zuschauers weckt und in den bann zieht. eastwood lässt eigentlich zwei geschichten parallel laufen die gegen mitte des filmes zusammen finden und trotz den über 2 stunden könnte man ewig weiterschauen. trotzdem dass er ruhige wie auch heftige momente hat, ist der erzählstrang flüssig und gut verständlich. zusätzlich eindruck macht eastwood, indem er nicht nur regie führt sondern auch die musik selber komponiert hat. die kameraführung war nah bei den darstellern und griff noch tiefer in die psychologie des filmes hinein. mich hat "changeling" tief bewegt und lange gingen mir noch einige szenen durch den kopf. ein film der einem nicht so schnell loslässt und völlig beeindruckt auf den zuschauer wirkt. warum der film nicht für mehr oscars nominiert wurde ist mir ein rätsel.

The Dark Knight
Director: Christopher Nolan
Cast: Christian Bale, Heath Ledger, Aaron Eckhart
zweifellos haben sich in all den jahren die actionfilme verändert, aber so krasses erlebt man nur alle 2000 jahre! angefange bei der topbesetzung im cast, über die verspielte kameraführung bishin zur grandiosen musik, alles ist da! nicht zu vergessen die action. das war nicht kino auf allerhöchstem niveau, das war ein neu geschaffenes niveau. wer in zukunft blockbuster dreht, der muss zuerst an diesem meisterwerk vorbei und seit dem release dieses filmes ist dieses vorhaben um einige grade erschwert worden. christopher nolan ist ein vollblut actionromantiker. mittlerweile ist er der beste von allen batman-regisseuren. kollosal setzt er alle hebel in die gänge und drückt von anfang an auf tempo. es funktioniert! über sämtliche zwei einhalb stunden hinweg und genau so lange geht auch das showdown, der film ist ein einziges showdown. darum wartet man am ende vergeblich auf den furiosen endkampf der beiden hauptaktueren. somit komm ich zum thema: angefangen bei christian bale. wie schon in "batman begins" ist seine leistung bemerkenswert. nicht nur der film, sondern auch er hat seine figur weiter entwickelt. mir gefällt die chemie die er in seine figur versetzt. ein mix aus unerschütterlichen held und doch verletzlicher mensch. doch seine leistung wäre nicht halb so gross, wäre da nicht sein übler konkurrent, gespielt vom sagenhaften heath ledger. als ich das erste mal davon hörte, das er den joker spielen würde, war ich ziemlich erstaunt. ein junger schönling spielt diesen grünhaarigen verrückten clown?! ich konnte dies irgendwie nicht miteinander verbinden. doch als ich den trailer anfang jahres das erste mal sah, wusste ich: es war die beste entscheidung! es ist einfach schade, dass der mann schon von uns gegangen ist. er hätte so enormes potential gehabt. aber so ist es auch ein mehr als würdiger abgang. er spielt seine figur so diabolisch, das mir jedesmal flau im magen wird, wenn ich an gewisse szenen zurückdenke. und das wichtigst ist: er stiehlt dem batman nicht die show, wie einst jack nicholson, ohne jetzt den alten herrn schlecht zu machen. denn das wäre nicht fair. dennoch zeigt ledger eine leistung die ich durchaus als "perfekt" bezeichnen kann. der soll gefälligst den oscar kriegen! bale und ledger sind super zusammen und auch allein. denn eigentlich treffen die beiden gar nicht so viel aufeindander. auch der batman ist nicht immer im vordergrund da auch andere hochwertige schaupieler ihren ganz anschaulichen beitrag zu einem stück filmgeschichte abliefern. den besten von allen war dieses mal gary oldman. aber auch der neue aaron eckenhart, wie auch die andern (morgan freeman, michael caine...) waren super in szene gesetzt. maggie gyllenhaal die katie holmes' part ersetzt kann man etwa mit ihrer vorgängerin gleichsetzen von der leistung her. nun zum soundtrack: ich liebe die mischung von hans zimmer und james newton howard! unaufhörlich hämmern sie den bombastischen soundtrack in die szenen. es gibt kaum ein film, wo die beiden nicht den geschmack treffen. oscarreif? auf jeden fall! sollte es der letzte batman-film gewesen sein so kann ich sagen: ein sagenhafter abgang. doch da der film künstlerisch wie auch kommerziell ein giga-erfolg war/ist, dürfte der schwarze ritter so schnell nicht in rente gehen. nach den gespannen burton/keaton, schumacher/kilmer und schumacher/clooney ist die zusammenarbeit nolan/bale klar die bevorzugte variante. hoffentlich auf ein nächstes mal, denn diese zusammenarbeit ist unbezahlbar!

Kung Fu Panda
Director: Mark Osborne, John Stevenson
Cast: Jack Black, Dustin Hoffman, Angelina Jolie, Jackie Chan, Lucy Liu
animationsfilme haben so etwas an sich: egal wie vorhersehbar die geschichte auch sein mag, mit dem humor kann kein anderes filmgenre mithalten! erst recht nicht, wenn auch die perfekte kampfanimation stimmt. die macher von dreamworks gingen liebvoll ans werk und kreierten genüssliche figuren mit super details. allen voran dem panda po, der kein fettnäpfchen auslässt und einfach alles stimmt. zwar kommen die magischen fünf ein dadurch ein bisschen kurz aber dies ist kein grund zur sorge. zum teil kommen so viele gags das man kaum mehr mitkommt und so eigentlich den grossteil des filmes einfach nur lachen muss. aber wie dem auch sei, auch die mysthischen, geheimnisvollen momente, die man an der umgebung chinas bis zum geht nicht mehr auskitzeln kann kommen wunderbar zur geltung. auch wenn sie durch den humor fast ein bisschen untergehen. natürlich muss ich auch die grandiosen kampfszenen loben. sie ist einfach da! die perfekte animation, welche kämpfe hervorbringt, welche zum teil die besten real kung fu-filme alt aus sehen lässt. natürlich weil man an übertreibung viel mehr bringen kann. die filmkomponisten hans zimmer und john powell vermögen überall den passenden unterton zu finden, die alle szenen noch stärker bringen als sie ohnehin schon sind. sogar in einem trickfilm bekomme ich gänsehaut vom orchester der beiden grosskünstler. "kung fu panda" ist einer der lustigsten animationsfilme, wie seit ewigkeiten nicht mehr und dank der einzigartigen vielfalt in welchen sich der film abspielt bleibt er auch einzigartig. für meine persönliche jahreswertung wird der film ganz oben mitspielen. ein wundervolles highlght in diesem sommer! wirklich lustig!

National Treasure: Book of Secrets
Director: Jon Turteltaub
Cast: Nicolas Cage, Justin Bartha, Diane Kruger
es gibt filme mit viel action, es gibt filme mit viel spannung, es gibt filme mit viel geheimnissvollem und es gibt filme dessen logik an zweiter stelle steht. die "national treasure"-filme sind solche filme und genau solche filme liebe ich und sind eine willkommene abwechslung in den kinosäälen. rein ins vergnügen! nach 3 jahren ist nun das sequel eines gigantischen abenteuerfilms da. wieder mit von der partie: hauptdarsteller nicolas cage! ich bin nach wie vor ein grosser fan von diesem schauspieler. der kann einfach alles spielen! vielleicht mag er in den letzten filmen sein können nicht mehr so sehr unter die probe gestellt zu haben, hier ist er jedoch wirklich grosse klasse! das schauspielerpaket hält einige juwelen bereit. dä wäre zum beispiel helen mirren. sie spielte ihr rolle hinreissend. das klischeehafte zusammenspiel mit jon voight als kleine sidekick-nebengeschichte ist ganz vorzüglich gemeistert. auf ed harris war ich ganz besonders stolz: er verlässt hier mal seine rollen als charakterdarsteller und gibt sich mal einer unterhaltsamen rolle hin. ich fand es genial, wie abenteuerlustig er sich gab, als zweiter gegenspieler von nicolas cage nach sean bean. justin bartha, diane krüger, harvey keitel und paul greenwood sind exzellent besetzt. prächtig, dass ersteren 3 wieder mit von der partie sind. wie schon in vielen kritiken erwähnt, fehlt dem film etwas logik, aber deswegen sollte man nicht gerade den ganzen film wegschmeissen. nein, "national treasure: book of secrets" kommt noch frecher, noch tempo- und actionreicher und noch lustiger als der erste teil daher. kleiner knackpunkt welcher aus dem ersten teil besser war, ist, dass es hier bisschen weniger zum lösen gab. aber insgesamt gleichen sich die beiden filme vom ablauf her extrem, was keinesfalls negtives bedeutet. der zweite teil der abenteuerserie wird von mir bestimmt auf dvd gekauft und immer mal wieder gern angesehen. der film ist für fans des ersten teils (dazu gehöre ich), für intressierte an verschwörungstheorien und leute die sich die zeit auf indiana jones 4 verkürzen wollen. ein hoch auf jerry bruckheimer und jon turtletaub!

The Kingdom
Director: Peter Berg
Cast: Jamie Foxx, Chris Cooper, Jennifer Garner, Jason Bateman
hollywood wagt sich mal wieder an ein brisantes, allgegenwärtiges thema. ich hab ehrlich gesagt eine actionereiche materialschlacht vom anfang bis zum ende erwartet, doch wenn einem das popcorn im hals stecken bleibt, dann steckt da weit mehr dahinter als man erwartet. warhscheinlich werde ich mit mit der aussage, dass ich den film realistisch fand nicht mit allen übereinkommen, aber in meinen augen kam dies so rüber. nicht zuletzt dank exzellenter schauspielkunst die uns geboten wird. jamie foxx gehört eindeutig zu den hauptrollen, er steht auch eher etwas im mittelpunkt als die andern schauspieler, aber nie so, dass er die ganze show auf sich ziehen würde. auch jennifer garner macht eifrig mit und ist nicht bloss dekoration. am besten gefallen hat mir eigentlich chris cooper der mit etwas humor die harte atmosphäre etwas auflockert. was den film prägt ist die differenz der kulturen zwischen west und ost, die verschiedener eigentlich kaum sein könnten. ohne die geschichte in den hintergrund rückenzulassen zeigt uns regisseur peter berg (welcher saubere arbeit geliefert hat) die probleme auf, die viel vom weltgeschehen prägen. gegen ende dreht der film ziemlich auf und es kracht gewaltig auf der leinwand. ich fands vorallem anschaulich, dass trotz der zahlreichen schüttelkameras man nie den überblick über das geschehen verliert. "the kingdom" ist ein brutaler film und das filmende regt zum nachdenken an. ist der konflikt zu heilen? hat die aktion etwas gebracht? was wird noch passieren? ein anschaulicher actionfilm, mit verstand aber. ein film, den kaum einer kalt lässt. mich hat er bewegt. 5 sterne

Hot Fuzz
Director: Edgar Wright
Cast: Simon Pegg, Nick Frost, Bill Bailey
dem film fehlt es an nichts. habe selten so gelacht im kino. am laufmeter fallen gags und kracht gewaltig auf der leinwand. hätte nicht gedacht, dass es so witzig zu und her gehen kann in einem polizeistreifen. klar zum teil ist es brutal gemacht, aber alles wird irgendwie wieder mit einem witz überzogen. zu beginn des filmes tut simon pegg einem richtig leid und den ganzen film hindurch hat er die zuschauer auf seiner seite. was ich im übrigen auch übelst witzig fand, waren die völlig unspannenden momente, die mit schnellen schnitten zu einem völlig einzigartigen erlebnis gemacht wurden. daher grosses lob. ich kann den film für liebhaber von britischem, schwarzem und actiongeladenen humor wärmstens empfehlen. das showdown ist zum schiessen komisch und herrlich in szene gesetzt. untermauert mit herrlich lustigen schauspielern. hot fuzz verdient daher volle und ganze 5 sterne. bravo!

Blood Diamond
Director: Edward Zwick
Cast: Leonardo DiCaprio, Djimon Hounsou, Jennifer Connelly
der film hielt das was er versprach und ich bin mit blood diamond phänomenal ins kinojahr 2007 gestartet. wenn die nächsten auch überzeugen wird das ein hammer kinojahr 2007. freue mich! =)
ich war fast sprachlos von dem film. es war klar action vorhanden, aber ich sage nicht das es tolle action war, nein mit sicherheit nicht. es lief sehr viel und es gab kein spannungsloser moment. edward zwick find ich wirklich ein sehr guter regisseur, wessen filme bei mir immer ankommen und bewegen. toll fand ich weiterhin die besetzung und das er auf unnötige liebesszenen verzichtet. auch james horner hat mit der musik wieder mal den nagel auf den kopf getroffen. jetzt mal zu dicaprio, denn ich einfach aus vollem herzen loben muss. wie in der kritik gesagt hat er wirklich sein titanic-image zurückgelassen, ist ein mann geworden und macht sich sagenhaft als charakterdarsteller, wie schon in the departed und es zeigt, dass er auch rollen spielen kann die voller gegensätze sind und die auch mal nicht so beim publikum ankommen. djimon hounsou find ich auch ein ganz guter darsteller, mit ihm ist die rolle des solomon vandy phabelhaft besetzt und er zeigt all sein können. dicaprio und hounsou sind ein hervoragender filmduo, in einer mitreissenden geschichte vor trauriger aber wahren kulisse. edward zwick deckt die probleme in afrika auf, die kindersoldaten haben mich sehr berührt. man sieht die gehirnwäsche die den kindern verpasst wird und wie sie zu tötungsmaschinen mutieren. dies und der bürgerkrieg in sierra leone ist edrward zwick wieder mal sehr gelungen. nach filmen wie last samurai, legends of the fall, ausnahmezustand und glory ist edward zwick wieder ein meisterwerk gelungen. ein heikles thema wurde gut umgesetzt und vorallem durch hammer darsteller, hervoragend gelungen. fand ich gut aber sehr brutal, doch das ist die welt.

Over the Hedge
Director: Tim Johnson, Karey Kirkpatrick
Cast: Bruce Willis, Steve Carell, Nick Nolte
für mich ist beinahe jeder trickfilm hammermässig. ab durch die hecke macht das keine ausnahme. die charaktere sind lustig und alle haben so ihre macken. wunderbare gags, slapstik am laufmeter und situationkomik, welcher bei trickfilmen viel viel besser rüber kommt als bei realen filmen. es gibt kaum etwas was stören würde. ausser vielleicht das er ein wenig kurz ist, aber das sind halt viele trickfilme. wie auch immer: für klein und gross und die ganze familie, nur zu!

United 93
Director: Paul Greengrass
Cast: David Alan Basche, Liza Colón-Zayas, Olivia Thirlby
zunächst etwas zur machart: bei der kamera könnte man meinen es war ein nervöser anfänger der dahinter stand. die zittereffekte haben gestört aber es hat auch dazu beigetragen das die spannung steigt. bei der synchronsprecherei hat man sehr nachlässig gearbeitet, so das manche texte english sind ond dann im selben wieder deutsch, was auch etwas gestört hat. jetzt zum film selber: ich habe selten einen so guten, spannenden, berührenden film gsehen. es war gut das man keine stars eingesetzt hat, denn so erwartet man nichts von der leistung der darsteller(diese spielten wirklich sagehaft). der film kam sehr realitätsnah rüber und war überhaupt nie langweilig. es würde mich nicht wundern wenns dafür einige presie geben würde. ein film der lange im gedächndnis bleibt... keiner kommt ungerührt aus den kinos. hut ab und gratulation!

Walk the Line
Director: James Mangold
Cast: Joaquin Phoenix, Reese Witherspoon, Ginnifer Goodwin
Ein sehr guter Film in dem Joaquin Phoenix, wieder einmal nicht zu überbieten ist. Er spielt einfach gigantisch und hat eine guete Stimme (wenn man auch gemerkt hat das sie nicht von Johnny Cash ist, mit wenigen Ausnahmen.) EIn grosses Lob auch an Reese Witherspoon, weleche nicht umsonst den Oscar bekam. Sie spielt mit Freude und Frische. Johnny Cash erinnert irgenwie an eine wandelnde Schlaftablette(auch wenn er clean war). Viele rührende Szenen, gute Musik und ein geniales Portät einer Countrylegende. Durchaus sehenswert und man wird es nicht bereuen.

King Kong
Director: Peter Jackson
Cast: Naomi Watts, Jack Black, Adrien Brody
es gibt viele filme di 3 stunden gehen aber nur wenige sind wirklich gut. beispiele: titanic und pearl harbor sind wirklich filme die voll daneben sind. ein bis stunden völliger blödsinn und langeweile. doch es gibt auch gute filme wie schnindlers liste oder eben king kong, von anfang an gut und spannend und man bekommt gar nicht rcihtig mit das er wirklich 3 stunden geht. grosses kompliment an peter jackson. bis auf die szene mit den rieseninsekten fand ich den film einsame klasse!
der film ist echt gut. man merkt gar nicht das er 3 stunden geht. sehr spannend bis auf 1-2 szenen, welche man heraus schneiden konnte war er gut nachgemacht und unglaubliche special-effects machen ihn zu einem einzigartigen kinoerlebnis.

Cinderella Man
Director: Ron Howard
Cast: Russell Crowe, Renée Zellweger, Paul Giamatti, Craig Bierko, Paddy Considine
meine allerbesten glückwünsche an den ehrenwerten ron howard. ihm ist es gelungen, ein mehr als gelungener mix aus, sozialstudie, familiendrama und natürlich dem besten von boxfilm zu brauen. ich kann wirklich sagen: ich sah einer der besten filme aus dem 21. jahrhundert! ich weiss nicht, wie ihr darauf kommt, aber bei mir kam nie langeweile aus, trotz einer gehörigen portion kitsch und einer sehr vorausschaubaren handlung hab ich mich nie gelangweilt. dafür sorgt selbstverständlich der geschichtliche hintergrund und die autenthische umgebung in der sich grandiose schauspieler bewegen. russell crowe, ein klasse charakterdarsteller, spielt den boxer james braddock schlicht überragend und hat von anfang bis zum ende sämtliche zuschauer auf seinen seiten. das gilt natürlich auch denen die seine familie (dezente reneé zellweger) und freunde (überraschender paul giamatti) darstellen. letzerer ist verdientermassen oscar-nominiert worden, dadurch, dass er seiner figur ordentlich sympathie und humor beigibt. ja, eigentlich ist alles gesagt, doch noch nie hab ich den (klischeehaften) amerikanischen traum so überzeugend gesehen und noch nie, haben mich die letze halbe stunde eines filmes so zum schwitzen gebracht. zwar ist mir thomas newman kein begriff, aber in sachen filmsoundtrack musss ich mir den namen merken. bombastisch untermalt er super inszenierte boxkämpfe, die einfach in den bann ziehen. "cinderella man" ist wohl DER geheimtipp schlechthin des jahres 2005 und überhaupt!

Sin City
Director: Frank Miller, Robert Rodriguez, Quentin Tarantino
Cast: Jessica Alba, Rosario Dawson, Benicio Del Toro, Josh Hartnett, Rutger Hauer
so was hat man noch nie gesehen, so was wird man nicht mehr sehen. robert rodriguez und frank miller haben einen film geschaffen, der sich nicht besser an die vorlage halten könnte. diese machart, diese schauspieler, einfach alles passt. eine wirklich coole sache, noch nie sah gewalt so ästhetisch aus. mickey rourke, hauptperson der ersten geschichte fand ich am besten. mit seinen kommentaren über das geschehen, die nur so vor lebensmüdigkeit strotzen sind super. was allerdings elyah wood in dem film zu suchen hatte bleibt mir ein rätsel. bei der zweiten geschichte macht clive owen die show. auch er hat irgendwie nicht so lust zu leben und dies spielt er in seiner figur wirklich mit genuss. benicio del toro als sein gegenspieler find ich auch nicht schlecht. diese story trieft vor sarkasmus... und gewalt. schliesslich noch die dritte geschichte um hauptakteur bruce willis. zugegeben es war schon gegen eins am abend, als er zum zug kam und ich war nicht mehr ganz so bei der sache, aber auf jedenfall ist er durch und durch ein cooler cop, wie wir es schon zu hauf von ihm gesehen haben. er ist halt der einzige, der es versteht sich in diese rolle zu versetzen. jessica alba, ein hübsches fräulein, eine hübsche rolle. ich habe aber das gefühl, dass sie mehr kann als bloss schön und unschuldig zu sein. ich wäre mal dafür, dass sie eine wirklich gute rolle spielt und nicht immer bloss dekoration ist. "sin city" ist ein gewalttätiger film, jedoch ist er schon so künstlich, dass man über die altersfreigabe 18 streiten kann. wer sich gerne sarkastische sprüche anhört, pechschwarzen humor liebt und mal was völlig neues sehen will, ist hier genau richtig. "sin city" wird einer der herausragendsten filme aller zeiten werden.

Kingdom of Heaven
Director: Ridley Scott
Cast: Jeremy Irons, Orlando Bloom, Liam Neeson
ich für mein teil war mit diesem film gut bedient. geschichtlich interessant und gemacht von meisterhand. man merkt das dieser streifen von ridley scott gemacht ist(blut, genauikeit der schlachten). ich würde ihn jetzt als gleichgut wie gladiator bezeichnen.

The Passion of the Christ
Director: Mel Gibson
Cast: James Caviezel, Maia Morgenstern, Monica Bellucci
und wieder mal musste ich vor dem fernseher heulen... keine frage, ein film den man einfach mal sehen muss. es wurde viel über den film diskutiert und referiert. in christlichen kreisen wurde (aus meiner sicht) der film sehr positiv aufgenommen, andere halten ihn für ziemlich übertrieben. was ich am film übertrieben finde, ist die kritik selber. denn ich habe, dies bezüglich, nicht so empfunden. natürlich ist "the passion of the christ" eine ziemlich blutige angelegenheit, aber waren dies kreuzigungen nicht auch? der film liefert interessante aspekte und vielerorts bringt er viele punkte bei denen ich persönlich im dunkeln tappte. es ist so auch gut erklärt, warum christus in einer zeit starb wofür andere gekreuzigte tage brauchten. eine blutorgie? naja... für mich sah es so aus, dass im film keine folterszene zu lange war oder unpassend kam. viele leidenszenen von jesus, wurden durch interessante rückblenden auf dessen leben unterbrochen und machten den film hochinteressant. ich fand den film ziemlich authentisch mit dem bisher angesammelten wissen über kreuzigungen. jim caviezel ist ein überzeugender jesus-darsteller. seine leistung hebt ihn aus anderen jesus-schauspielern hervor. besonders überrascht war ich von monica bellucci. eine beachtliche leistung, welche mir gehörigen respekt einflösste. souverän und dezent. mel gibson lässt auch tolle effekte im film einfliessen. seien es zeitlupen oder lichtspiele. gute kameraführung und exzellenter schnitt werden mit schaurig schöner musik kombiniert. wie der film gemacht wurde ist eigentlich nebensache. für mich hat alles gestummen. "the passion of the christ" ist einer der wenigen, meisterhaft umgesetzten bibelfilmen, die es gibt. danke!

Ladder 49
Director: Jay Russell
Cast: Joaquin Phoenix, John Travolta, Jacinda Barrett
scheinbar habe ich den film schon bewertet, kann trotzdem kein eintrag von mir finden. muss nur was loswerden: dieser film ist überhaupt nicht langweilig! und erhält mindestens das doppelte an sternchen wie es die redaktion bewertet hat.

Ray
Director: Taylor Hackford
Cast: Jamie Foxx, Kerry Washington, Regina King

The Polar Express
Director: Robert Zemeckis
Cast: Tom Hanks, Andrew Ableson, Debbie Lee Carrington
ein meilenstein im animationskino. es klingt eigentlich ziemlich teuer wie das ganze abgelaufen ist, aber das endprodukt ist mehr als gelungen. robert zemeckys inszenierte ein liebevoller animationsfilm für die ganze familie, mit vielen lustigen figuren. ein fantasievoller und zauberhafter weihnachtsfilm. die farben, atemberaubende kameras und sehr viel humor machen aus dem polarexpress einer der schönsten weihnachtsfilme für die ganze familie. bitte mehr davon. es war wirklich schön. viel mehr kann man nicht sagen.

National Treasure
Director: Jon Turteltaub
Cast: Nicolas Cage, Justin Bartha, Sean Bean
ich interessiere mich sehr für schattsuche und daher war der film für mich ein muss. er hat mich auch schwer beindruckt. mit der lockeren art von nicolas cage und dem humor zwischendurch gibt de^m film noch ein plus dazu

The Terminal
Director: Steven Spielberg
Cast: Tom Hanks, Catherine Zeta-Jones, Stanley Tucci
tom hanks in einer unterhaltsamen komödie am flughafen. steven spielberg ist da erneut ein kleines meisterwerk gelungen. man bedenke das fast der ganze film an einem flughafen spielt. kehren wir zurück zu tom hanks. der fast einzige schauspieler der sich in meinen augen immer auf bestem niveau in seinen filmen präsentiert, spielt eine glänzende rolle. als naiver, anfangs hilfloser tourist ist hanks glaubhaft wie selten einer vor ihm (ausser er selbst). auch wenn ich gewisse schwache parallelen zu "forrest gump" machen konnte. ich denke, wer tom hanks nicht kennt, dem wäre er am flughafen sicherlich nicht aufgefallen. zumindest zu beginn des filmes. danach inszeniert spielberg herrliche unterhaltung für jede altersstufe. manchmal hatte ich fast das gefühl, spielberg habe hanks die rolle und dessen situation gegeben und gesagt: mach mal! falls es sich so zugetragen hat (was ich kaum glaube) ist es durchaus nicht verwunderlich. jedenfalls ist der film fantastisch kreiert und lässt tom hanks zu topform auflaufen. eine unterhaltsame, lustige und durchaus realistische komödie. ob lachen oder weinen, da bleibt kein auge trocken. ein film wo ich von ganzen herzen sagen kann: der war echt gut!

The Last Samurai
Director: Edward Zwick
Cast: Tom Cruise, Ken Watanabe, Billy Connolly
der film ist bewegend. hätt ich nicht gedacht von tom cruise. ein guter einblick zu den samurais und einem krieg zwischen vergangeheit und gegenwart. über mut und ehre. nicht nur musik und darsteller überzeugen, sondern auch die naturkulisse und kostüme. kann ihn nur weiter empfehlen.

Mystic River
Director: Clint Eastwood
Cast: Sean Penn, Tim Robbins, Kevin Bacon
clint eastwoods packendes meisterwerk ist ungewöhnlich, tragisch und sehr internsiv. vorallem die schauspieler sind sorgfältig ausgesucht und jeden cent wert. fangen wir doch mal bei sean penn an: er spielt den ex-knackie, der durch den verlust seiner tochter verwirrt ist, unzurechnungsfähig, einfach verbittert und traurig. auf jeden fall eine meisterhafte leistung, die nur einer von seinem kaliber geschafft hätte. von dem her auch würdiger oscarpreisträger. kevin bacon: der bulle, der verzweifelt nach dem täter sucht. solide leistung. ich glaube nicht, dass bacon mit dieser rolle über- oder gar unterfordert war. er spielt sie, wie er sie kann und das macht er gut. der eigentliche star des star-aufgebots war für eigentlich tim robbins: er typ, der sein kindheits-trauma nie überwinden konnte. er spielt sagenhaft seine figur: verunsicherter eindruck, wortkarg und innerlich kaputt. mit seiner leistung fesselt er den zuschauer und er ret an zum nachdenken. clint eastwood macht zu keiner zeit des film eine szene, die auf pure unterhaltung zielt. er bleibt beim thema und inszenierte eine fast gefühlsleere, kalte und beklemmende atmosphäre, die durch die schauspieler grandios untermauert wird. auch wenn "mystic river" nicht von der handlung her spannend ist, so reisst er den zuschauer trotzdem rein ins geschehen und man kann sich richtig in die situationen reinversetzen. für manche mag das ende etwas überflüssig sein. aber ich denke, dass eastwood hier den film ausklingen lassen wollte, um den film auf die zuschauer wirken zu lassen. von der sternkritik her, stimme ich cineman zu, ich runde jedoch auf 5 sterne auf.

Pirates of the Caribbean: The Curse of the Black Pearl
Director: Gore Verbinski
Cast: Johnny Depp, Ben Wilson, Geoffrey Rush
ich möchte mich in aller form von demut endschuldigen, dass ich den beitrag nicht schon vor 3 jahren verfasst habe. nicht das ihr denkt, dass ich ihn nicht im kino gesehen habe. ein wahrhaft einzigartiges meisterwerk, mit tollen ideen und viel spazz, mit guten darstellern. natürlich Hätte er verdient den einen oder anderen oscar gewonnen. er war eine zeit lang mein lieblingsfilm. tolle effekte und viel viel spazz und action, sorgen für eine grandiose materialschlacht, was aber nichts negatives verheisst. ein heidenspazz für gross und ääähm... etwas kleiner(nix für kleine). toll!

One Hour Photo
Director: Mark Romanek
Cast: Robin Williams, Connie Nielsen, Michael Vartan, Gary Cole, Eriq La Salle
da bleibt mir die spucke weg. psychothriller welcher sämtliche erwartungen erfüllt. ein film der mit sehr sterilen bildern eine unheimliche atmosphäre erzeugt, welche mit äusserst passender musik untermauert wird. es ist beim ebsten willen kein blutiger schocker wie seven oder the silence of the lambs. er holt die spannung ganz anders heraus. dafür überzeugt er auf sämtlichen strecken. robin williams in einer seiner besten rollen, gut ich kenn ihn bis jetzt eher aus kinderfilmen. aber er spielt wirklich beängstigent gut. eine eigentliche recht umstrittene person, welche er darstellt. mal findet man ihn einfach psycho und dann tut er einem fast leid. williams in einem ungewöhnlichen film für ihn, doch er macht seine sache absolut top! die nebendarsteller finde ich besonders am anfang recht naiv. das muss man doch irgendwie gemerkt haben. der anfang von one hour photo ist recht ruhig (wie eigentlich der ganze film) und man merkt wie sich die unheimliche spannung entwickelt, später beginnt man recht zu schwitzen. spannung die sich stetig steigert. wundervoll.

Bad Company
Director: Joel Schumacher
Cast: Chris Rock, Anthony Hopkins
keien ahnung was die von movieart gegen den film haben, ich war damit gut bedient. ein absolutes muss

I Am Sam
Director: Jessie Nelson
Cast: Sean Penn, Michelle Pfeiffer
berührend, eindrucksvoll und schauspielerisch sehr gut untermauert. das sind meine drei stichwörter wenn mir dieser absolut gelungene film in den sinn kommt. noch nie stand ich den tränen so nahe, wie bei "ich bin sam". sean penn: einsame klasse michelle pfeiffer: umwerfend gut dakota fanning: mein favorit unter den jungstars viel mehr kann ich da gar nicht sagen. einfach rührend, auch das zusammenspiel der darsteller. wunderbar. bis vielleicht darauf, dass der film etwas lange ist, kann ich ihn nur weiterempfehlen und mir fällt nicht viel schlaues ein für die kritik. deshalb gibts von mir auch 5 sterne.

Gladiator
Director: Ridley Scott
Cast: Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Richard Harris, Djimon Hounsou
ein meisterhaftes heldenepos, mit hammer darsteller (besonders die nebenrolle), imposanten bildern und action toal. teils sehr blutig aber das gehört zu einem solchen film. hut ab vor ridley scott und seinem gefolge. einfach schlicht genial. auch der sound stimmt perfekt.

One Day in September
Director: Kevin MacDonald
Cast: Michael Douglas, Ankie Spitzer, Jamal Al Gashey
ich habe den film gesehen kurz bevor ich munich im kino sah und ich muss sagen es ist ein hervorragend rechechierter dokuthriller mit haufen spannung und toller machart.

The Green Mile
Director: Frank Darabont
Cast: Tom Hanks
the green mile... ein film den ich einfach mal sehen musste. es war das erste mal, dass ich vor dem fernseher heulen musste und das glaube ich zu recht. dieses meisterwerk zeigt auf eindrücklichste art und weise, mit tom hanks, david morse, bonnie hunt und allen voran michael clarke duncan die höchste kunst der schauspielerei. aus einer eigentlich ganz simplen geschichte hat der film das maximum rausgeholt, ich weiss nicht wie es in stephen kings romanreihe ist, die werde ich mir wohl mal krallen müssen. tom hanks, der repräsentant des filmes, ist klar meisterhaft mit seiner hauptrolle, dennoch nicht oscarverdächtig. seine rolle ist manchmal etwas zu klischeehaft. aber lobenswert. der zweite der partie, michael clarke duncan. eine wucht! die eindrücklichste leistung des filmes. wie er ein eigentlich grosses (seeehr grosses) kind spielt, haut mich einfach vom hocker. eine der besten leistungen die ich sah. obwohl sehr viele klischees vorkommen bei den schauspielern (am meisten bei doug hutchison, der nur so strotzt vor schwächen), stört dies keineswegs. hätte niemals gedacht, das ein film so stark sein kann. wundervoll, beührend, fantasievoll, einfach stark und volle power der darsteller. toll inszeniert.

The Sixth Sense
Director: M. Night Shyamalan
Cast: Bruce Willis, Toni Collette, Olivia Williams, Haley Joel Osment, Donnie Wahlberg
sorry, wollte sagen GANZ, nicht fast, oscarwürdig=)
ich bin eigentlich kein fan von mysteryfilmen, doch ich hab allen mut zusammen genommen und mir den film angesehen. allein. er geniesst ja schon fast einen gewissen kult-status, deshalb auch ein must see-film. ich hatte eigentlich grundsätzlich keine erwartungen an den film, aber niemals hätte ich gedacht, dass the sixth sense auch so einfühlsam und sensibel ist. allem voran lebt der film von den schauspielern, dreh- und angelpunkt ist dabei das zusammenspiel von bruce willis (aussergewöhnlich meisterhaft) und haley joel osment (perfekte leistung). zwei starke darsteller in einem eigentlich fast oscarwürdigen film. bruce willis ist allemal einer der besten schauspieler aber was er hier bietet wächst über ihn hinaus. er spielt einen sehr sensiblen charakter und kommt absolut glaubhaft rüber. was aber haley joel osment in seinem damals noch recht jungen alter hinkriegte ist unglaublich sagenhaft. er legt eine leistung ab die auch nicht jeder charakterdarsteller hingebracht hätte. wenn der zuschauer sich in eine filmfigur richtig reinfühlen kann, dann hat man seine leistung erfüllt. osment hat dies problemlos geschafft und macht noch mehr als das. m. night shyamalan hat ganze arbeit geleistet, mit der kamera ein goldenes händchen erwischt und völlig ohne tricktechnik spannung erzeugt. er spielt mit der angst vom zuschauer und hat besonders in diesem film einen richtig guten riecher für schockeffekte in grausam spannenden szenen. da sind beispielsweise die schattenspiele die eine unheimliche atmosphäre schaffen oder andere szenen. unterstütz wird er dabei auch zum grossen teil von passender musik von james newton howard. es ist beeindruckend, wie shymalan denn film gegensätzlich wiedergibt. von berührenden momenten die einem fast zu tränen rühren bis hin zur unerträglichsten spannung. alles ist gut verpackt in einen film und schmelzen zu einem filmende hin, welches kinogeschichte schrieb. spannend und doch berührend, unheimlich und doch sympathisch. dieser film hätte nicht jeder hingekriegt und gehört für mich ab jetzt zu einem der besten.

Toy Story 2
Director: John Lasseter, Ash Brannon, Lee Unkrich
Cast: Tom Hanks, Tim Allen, Joan Cusack
schade, dass es zu toy story 1 kein forum gibt. für mich ist es wirklich schwer heraus zu finden welcher film besser ist. ich habe diesen teil öfter gesehen und als ich wieder mal den ersten teil sah, war ich wieder neu verliebt in den ersten. beide filme werden midestens einmal im jkahr gesehen und es wird garantiert immer lacher geben. beide teile sind die besten trickfilme überhaupt!

The Man in the Iron Mask
Director: Randall Wallace
Cast: Leonardo DiCaprio, Jeremy Irons, John Malkovich, Gérard Depardieu, Gabriel Byrne
der film ist einer meiner ganz persönlichen dauerbrenner. für mich ist er einfach zeitlos und ich kann ihn immer wieder sehen. dafür verantwortlich ist sicherlich unter anderem die fabelhafte besetzung. jeder passt genau da wo er sein muss. leonardo dicaprio ist ein sehr guter schauspieler, das beweisst er hier schon ganz gut in einer genialen doppelrolle. er kann zwei pure gegensätze darstellen. zum einen der eiskalte mistkerl und zum anderen das genaue gegenteil. doch amüsiert haben mich auch die anderen akteuren: alles was rang und namen hat ist vertreten und jeder spielt die rolle die am besten passt. jeremy irons: das genie. er hat alles im griff und er weiss das auch. john malkovich: der verletzliche vater. er ist nicht richtig einzuschätzen was er tut aber man kann auf ihn zählen. gerard depardieu: der trottel. er sorgt für die unbezahlbaren komischen elemente im film. gabriel byrne: der pflichbewusste. bei ihm geht nichts über die pflicht. jaja, alles harmoniert gut ihn einem tollen und rasanten kostümfilm. randall wallace, hat bei seinem regiedebüt auf alles wert gelegt, jedes detail und auch jeder satz der gesprochen wird sitz und geht wie geölt runter. jeder weiss auf jeden satz die perfekte antwort. dem film bekommts gut. wo auch die musik von nick glennie-smith seinen teil dazu beiträgt. ich liebe ihn, den film mein ich!

The Elephant Man
Director: David Lynch
Cast: Anthony Hopkins, John Hurt, Anne Bancroft, John Gielgud, Wendy Hiller
es war mein erster david lynch-film, doch zum dritten flossen tränen. eigentlich wollte ich mir bloss ein bild vom viktorianischen zeitalter machen, doch die story nahm mich ganz schön mit. zuerst möchte ich die schauspieler loben: ich weiss nicht, wen ich zuerst nennen soll. anthony hopkins zeigt eine starke leistung in der rolle des guten und john hurt wächst trotz den kilos an make-up die er mit sich herumschleppt über seine fähigkeiten hinaus und liefert ein überzeugendes bild eines leidgeprüften menschen. durch die tatsache, das es sich hier um eine wahre geschichte handelt, verstärkt die emotionen des zuschauers noch mehr und die bilder in schwarzweiss wirken sich nur positiv auf den film aus. zwar hat man sich ein paar wenige freiheit zur realität genommen, aber dennoch ist es ein film, der lange im gedächtnis bleibt, besonders die szenen in denen das leid des john merricks zu sehen ist. david lynchs grandiose regiearbeit, sollten sich alle mal angesehen haben. wirklich ein meisterwerk!

Se7en
Director: David Fincher
Cast: Morgan Freeman, Andrew Kevin Walker, Brad Pitt, Daniel Zacapa, Gwyneth Paltrow
dies war mein erster fincher-film und der hat mich überzeugt. ich bin vorallem durch die raffinesse des filmes beeindruckt. da hat man eine wirklich äusserst inteligente und geniale story entwickelt. mich wundert es eigentlich nicht, das seven zu den besten thrillern gehört. ich höre immer wieder, dass dieser und "the silence of the lambs" die besten thriller sind. letzeren werde ich mir wahrscheinlich auch noch anschauen müssen, doch zurück zu "seven". die repräsentanten brad pitt und morgan freeman arbeiten schauspielerisch gesehen hervorragend zusammen und leisten gute arbeit. freeman spielt eigentlich immer ruhige, zurückhaltende rollen. er ist der vernüftige und erfahrene cop, was eigentlich eine perfekte rolle für freeman ist. sein pures gegenteil heisst brad pitt aka det. mills. dieser ist sarkastisch, spuckt fluchwörter am laufmeter aus und ist sehr extrovertiert. doch seine leistung fand ich sehr gelungen, auch wenn er nicht gerade sympathisch rüberkommt. der beste, im vorspann ungenannte, kevin spacey spielt wie ich es noch nie gesehen habe. eiskalt, überlegt und komplett geisteskrank. seine leistung überdeckt gwyneth paltrow, welche ich überflüssig finde im film. da hätte auch eine unbekanntere schauspielerin gerreicht. wie gesagt, seven ist von der stoy her äussert kompakt. ein sicherlich lobenswerter, aber auch kranker film, auch wenn man die morde nicht direkt sieht. david fincher ist sicherlich ein toller regisseur!

Saving Private Ryan
Director: Steven Spielberg
Cast: Tom Hanks, Tom Sizemore, Edward Burns, Barry Pepper, Adam Goldberg
ich finde diesen film muss man jedem ans herz legen. viele reden von krieg, als wär er nur ein spiel, denken nur an die strategie und keinen kümmerts was die soldaten erleben. steven spielberg beginnt schon ganz schonungslos mit der landung auf omaha beach. schonungslos wird in den ersten 20 minuten das schockierende grauen dargestellt. als zuschauer kann man sich in die soldaten hineinfühlen, weil die kamera immer mit den soldaten mitgeht oder mitrennt und genau hier wird schon deutlich, worauf spielberg hinaus ist: nicht der hintergrund im zweiten weltkrieg wird vorgeführt, sondern einfach wie die menschen die kämpfen leiden. viel besser kann man das kampfgeschehen gar nicht beschreiben als das es ist. dazu hat spielberg einen exzellenten cast gewählt. tom hanks, tom sizemore, matt damon bis hin zum bis dahin noch nicht extrem bekannten vin diesel. jede rolle, auch die der statisten sind erlesen ausgewählt. leute, die immer noch nicht kapiert haben, dass krieg keine coole action ist, sollten diesen film schauen. ich denke "saving private ryan" wird noch vielen die augen öffnen. schauspieler in guter form, bilder die alles sagen und ein spielberg in höchstform ergeben ein bahnbrechendes, schockierendes und erstaunliches meisterwerk. er geht recht unter die haut.

Raiders of the Lost Ark
Director: Steven Spielberg
Cast: Harrison Ford, Karen Allen, Paul Freeman, Ronald Lacey, John Rhys-Davies
der film ist einfach grosse klasse. ich bin ein fan von indiana jones. sehr viel humor, action und keineswegs dumm. kann man nur weiterempfehlen.

Indiana Jones and the Last Crusade
Director: Steven Spielberg
Cast: Harrison Ford, Sean Connery, Denholm Elliott, Alison Doody, John Rhys-Davies
dies ist der beste indiana jones- film. sean connery verleit dem film zusätzlichen drive und spielt schlichtweg genial. harrison ford könnte wirklich sein sohn sein (nicht nur wegen den augen). sicherlich lustiger und actionreicher als seine beiden vorgänger. sehr viel chaos und einfach prächtige charaktere.

Forrest Gump
Director: Robert Zemeckis
Cast: Tom Hanks, Robin Wright, Gary Sinise, Mykelti Williamson, Sally Field
viele filme sind sehr meisterhaft und einfach hammer, doch dieser übertrifft einfach alles und jeden. ich war eigentlich nie schlecht auf tom hanks zu sprechen aber seinen 2. oscar hat er wirklich verdient. ich frage mic, ob es einen zweiten schauspiel gibt der das könnte, dies gilt auch für gary sinise in seiner nebenrolle, zu schade das er dafür nicht ausgezeichnet wurde. der mix aus dramatik und humor stimmt perfekt und die story grandios, wie einer mit wenig intelligenz gesegnete die welt verändern kann. besser kan film nicht sein. würde gern mehr als 5 sterne geben. sagenhaft! (einzige klitzkleine macke: das ende ist ein wenig in die länge gezogen und hätte auch gut enden dürfen.)

Die Hard: With a Vengeance
Director: John McTiernan
Cast: Bruce Willis, Jeremy Irons, Samuel L. Jackson, Graham Greene, Colleen Camp
ich bin sowas von begeistert von dieser filmreihe! als ich mir vor dem film den cast angesehen habe, war ich gespaltener meinung. einerseits fand ich das star aufgebot beeindruckend, andererseits fand ichs schade, dass viele stars aus den ersten beiden teilen nicht dabei waren. aber wie gesagt, das ganze aufgebot macht alles wieder wett. der film beginnt schon mit einem kracher und es geht gleich zur sache. also es wird garantiert niemals langweilig! bruce willis braucht man gar nicht mehr zu kritisieren, der ist einfach der beste vom fach. schade nur, dass er nicht die richtige synchronstimme hatte, könnte man das nicht nachholen=)? mit jeremy irons hat man einen perfekten bösewicht gefunden, sagenhaft! mit samuel l. jackson hat man einen prima sidekick für bruce willis gefunden. einfach wundervoll wie diese beiden durch den ganzen filn hindurch harmonieren. die hard 3 geht seinen eigenen weg. eine völlig andere richtung der die hard-reihe, was nicht negativ sein soll. manche sachen haben mir ein bisschen gefehlt aus den ersten filmen, aaaaber teil 3 ist der frischeste und auch lustigste die hard-film, soweit ich das bisher sagen kann. freu mich auf jedenfall auf den vierten teil! spektakulär, explosiv, nie langweilig und voller humor der hauptdarsteller. einfach gut. yippieahyeah!

Die Hard
Director: John McTiernan
Cast: Bruce Willis, Bonnie Bedelia, Reginald VelJohnson, Paul Gleason, De'voreaux White
di hard ist DER actionfilm. ich hab ja schon viele gesehen aber der übertrifft sicherlich alle. bisher jedenfalls, denn für die nächsten wochen bis zum vierten teil stehen die anderen fortsetzungen an. und mit diesem klassiker bin ich regelrecht fulminant gestartet. ein unerschrockener bruce willis in topform mit coolen sprüchen, genialem auftreten und einer souveränen leistung in einem explosiven hochspannenden actionfilm. frohe weihnachten!

Con Air
Director: Simon West (I)
Cast: Nicolas Cage, Monica Potter, John Cusack, Landry Allbright, M.C. Gainey
einer der besten actionfilme die ich je gesehn hab

Babe
Director: Chris Noonan
Cast: Christine Cavanaugh, Miriam Margolyes, Danny Mann, Hugo Weaving, Miriam Flynn
ich habe meinen ersten kinofilm nie bereut leute!: -)

American History X
Director: Tony Kaye (I)
Cast: Edward Norton, Edward Furlong, Beverly D'Angelo, Jennifer Lien, Ethan Suplee
einer machte den schritt einen film über den allgegenwärtigen rassismus zu machen und wer den schritt tut muss genau wissen was er da macht. das heisst, auch gute schauspiler engagieren, die auch den mut haben solche rollen zu übernehmen. "american history x" ist ein vielseitig erzählter und vor allem sehr anspruchsvoller film. bestechend ist die handlung dadurch, dass sie in rückblenden erzählt wird und dass die vergangenheit in schwarzweiss gehalten ist. edward norton der hauptakteur ist ein sehr vielseitige schauspieler, der immer wieder durch seine speziellen filme auffällt. er kann das umsetzen, was der regisseur verlangt und das mit einer genialität, die nur wenigen schauspielern vergönnt ist. es brauch sehr viel mut, eine so mit hass erfülte person darzustellen, die sich von all dem abwendet, was ihm mal etwas bedeutet hat und wo er seinen ganzen freundeskreis hatte. durch den sprung zwischen vergangenheit und gegenwart kann man den wandel erkennen den die hauptfigur durchmacht und wie seine szene die er im gefängnis erlebt, nicht immer die ist für die er sie gehalten hat. tom kaye ist ein meisterwerk gelungen. aufwühlend wie auch tabubrechend. einfühlsam wie auch ziemlich brutal. aber so geht es. der film nimmt eine antirassistische haltung ein, wie der handlungsverlauf zeigt. der schluss ist berührend, er stellt dar, wie es dazu kommen konnte und was der hass mit einer person anrichten kann. "american history x" rüttet die menschen wach und edward norton wurde zu recht für den oscar nominiert.

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