Wrath of the Titans
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Filmkritik

Unterwelt oder Untergang

Den Kraken hat er schon besiegt, nun muss Perseus es auch noch mit dem Titanen Kronos aufnehmen. Wie schon in «Clash of the Titans» werden auch in der Fortsetzung «Wrath of the Titans» die Helden aus der griechischen Mythologie für ein lautes Fantasy-Spektakel eingesetzt. Immerhin kommt dieses Mal tatsächlich ein Titan vor.

Es ist schon ein wenig absurd, wenn in einem Film mit dem Titel «Clash of the Titans» kein einziger Titan vorkommt. In der Fortsetzung «Wrath of the Titans» wird nun immerhin der Göttervater Kronos aus seinem Gefängnis im Tartaros befreit. Einzig der Halbgott Perseus (Sam Worthington) kann die Menschheit vor dem Untergang retten. Doch dazu muss er sich in die Unterwelt begeben, um seinen Vater Zeus (Liam Neeson) aus den Klauen von Hades (Ralph Fiennes) und dem Kriegsgott Ares (Édgar Ramírez) zu retten. Unterstützung erhält Perseus in seinem Kampf von Andromeda (Rosamund Pike) und einem weiteren Halbgott, Poseidons Sohn Agenor (Toby Kebbell). Unterwegs begegnen sie auch dem Götterschmied Hephaistos (Bill Nighy).

Fast eine halbe Milliarde Dollar hat «Clash of the Titans» weltweit eingespielt. Dieses Ergebnis war Grund genug, eine Fortsetzung zu entwickeln. Die Filmemacher bedienten sich erneut bei der griechischen Mythologie und fertigten aus verschiedenen Motiven eine Geschichte, die nach dem Vorbild von «The Lord of the Rings» erzählt wird: Eine Gruppe von Helden macht sich auf eine weite Reise und befindet sich mitten in einem riesigen Vernichtungskampf zwischen Gut und Böse. Wie schon in «Clash of the Titans» wird ausserdem wieder ein wenig über die Vergänglichkeit der Götter und die Stärke der Menschen philosophiert. Im Krach der Kämpfe gehen diese Überlegungen aber meist unter.

«Wrath of the Titans» ist in erster Linie ein visuelles Spektakel. Die Handlung dient dabei der Verbindung von einer Szene mit digitalen Monstern mit der nächsten Einstellung, in der eine wenn möglich noch überwältigendere Bedrohung lauert. Die Umsetzung dieser Tricks ist durchwegs gelungen und meist auch eindrücklich. Einige wirkungsvolle Effekte sind auch der 3D-Technologie zu verdanken. Da scheint beispielsweise der bissige Schwanz einer Chimäre den Rahmen der Leinwand zu sprengen, und als Kronos in der Form eines ausbrechenden Vulkans zum Leben erwacht, sorgen herunterfallende Lavastücke für ein Zusammenzucken der Augenlider.

Bedeutend eindimensionaler als die Effekte sind die Figuren ausgefallen, die sich eben alle durch eine Eigenschaft beschreiben lassen. Unterhaltsam ist der wilde Götterkampf aber trotz mangelnder Entwicklung der Figuren – und dieses Mal ist auch eine erfrischende Portion Humor enthalten.

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Mein Kommentar
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33 Kommentare
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necra80

Sauschlecht!!!!
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Andy

Mein Gott so schlecht was nützt da die Action? Der ist ja noch viel schlechter als der von 2010 clash of the titans! Und der war schon mittel! Da nützt auch sam worthington nichts!
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HP

Action gab's wahrlich genug - aber für die Story gibt's keine extra Punkte...
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RoXy

ich war enttäuscht... Die effekte sind zwar geil aber der Film hat nicht überzeugt!
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huettel

geile effekte, gefällt mir noch bischen besser als der erste teil. muss man auch mal sehen.
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Tuvok

Oder z. B. wieso fehlt die Erklärung wer Kronos ist? Man erfährt z. B. nicht dass der Urgott Uranos, was nichts mit Anus zu tun hat, seine Kinder nicht leiden konnte, das waren die Zyklopen übrigens, ...
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Tuvok

Na Ja, jedenfalls Athene hat er dann fast gehabt, aber kurz bevor er sie befruchten konnte, fiel sein Samen zur Erde und griechischer Held namens Erichthonios entstand. Geboren von der Mutter Gaia, di...
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Tuvok

Der Beginn eines Kinoerlebnisses: Mein 1. Gedanke war, ich muss den Film sehen da ich den 1. Teil ja gesehen habe und ihn sehr gut leiden konnte, er war spannend, er war gut gespielt, er hat zwar ...
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Rico

serkan hat recht: popcorn kino! isch würde sogar nur "mittelmässig" vergeben
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DeconDave

Der Film ist einfach geil
33 Kommentare

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