Christina, es freut mich sehr, Sie zu sehen. Wir sind hier, um über Speed Racer zu sprechen. Wenn man in Ihrer Filmographie zurückblickt, sieht man, dass Sie bereits mit Regisseuren zusammengearbeitet haben, die immer eine ganz spezielle Vision haben. So zum Beispiel Tim Burton, Woody Allen und Ang Lee. Das sind alles grosse Namen. War es für die Wachowski-Brüder also schwierig, Sie zu beeindrucken? Nein, ich glaube nicht. Ich finde, ich bin sehr leicht zu beeindrucken. Ich bin sehr beeindruckt von Menschen, die freundlich sind und wirklich wundervolle menschliche Wesen. Wenn darauf dann noch grosse Visionäre oder unglaublich intelligent oder witzig sind, dann bin ich völlig hin und weg. Larry und Andy waren sehr beeindruckend. Ich wollte es so sehr, dass sie mich mögen, dass ich unglaublich nervös war vor den ersten Dreharbeiten.
Das ist komisch, dass Sie nach so vielen Jahren des Schauspielerns immer noch so nervös sind. Ich weiss, ich weiss... Sie waren die ersten Regisseure, bei denen es mir wirklich wichtig war, dass sie mich mögen. Ich war wirklich sehr nervös.
Gibt es ein bestimmtes Gefühl, wenn Sie beginnen, einen Film wie diesen zu machen? Nicht nur, weil jeder Speed Racer mag, sondern auch, weil Sie wissen, dass es ein Film wird, wie es noch keinen vergleichbaren gibt. Die Leute haben sehr viel darüber gesprochen. Darüber, dass sie Dinge gemacht haben, die noch nie zuvor gemacht worden sind. Ich selbst liess das einfach ein wenig an mir vorbeiziehen. Ich hörte zwar zu und sagte immer, dass das interessant ist, aber ich habe nie wirklich verstanden, was sie gemeint haben. Erst als ich den fertigen Film mit all seinen visuellen Effekten gesehen habe, konnte ich mir vorstellen, worüber sie die ganze Zeit gesprochen haben. Ich konnte einfach nicht fassen, wie dieser Film aussieht. Es ist unglaublich.
[Christina Ricci wurde interviewt von Portmann Media]
|