Patrick Süskind (* 26. März 1949 in Ambach am Starnberger See) ist ein Schriftsteller und Drehbuchautor aus Deutschland. Er studierte Geschichte in München und Aix-en-Provence und lebt inzwischen in München und Paris.
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Patrick Süskind (* 26. März 1949 in Ambach am Starnberger See) ist ein Schriftsteller und Drehbuchautor aus Deutschland. Er studierte Geschichte in München und Aix-en-Provence und lebt inzwischen in München und Paris.
Sein Vater, Wilhelm Emanuel Süskind, war Schriftsteller, Übersetzer und langjähriger Mitarbeiter der Süddeutschen Zeitung, sein älterer Bruder Martin E. Süskind arbeitet ebenfalls als Journalist.
Patrick Süskinds bekanntestes Werk ist der Roman "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders" (1985), der mit Übersetzungen in 46 Sprachen mit etwa 15 Millionen verkauften Exemplaren zum Welterfolg und 2006 unter der Regie von Tom Tykwer (Lola rennt) verfilmt wurde - nachdem Constantin-Film für rund zehn Millionen Euro die Rechte- und Entwicklungskosten übernommen hatte (siehe Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders). Ausserdem war Süskind an den Drehbüchern für die Fernseh-Mehrteiler "Monaco Franze" (1982) und "Kir Royal" (1986) beteiligt, sowie an den Spielfilmen "Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief" (1997) und "Vom Suchen und Finden der Liebe" (2005), die von Regisseur Helmut Dietl verfilmt wurden. "Der Kontrabass", ein einaktiger Monolog aus dem Jahre 1981, war in der Spielsaison 1984/85 mit über 500 Aufführungen das meistgespielte Stück an deutschsprachigen Bühnen.
Süskind verweigert sich in hohem Masse und wie nur wenige andere den Erwartungen des Literaturbetriebs. Er hat kaum Interviews gegeben, tritt in der Öffentlichkeit nicht auf und hat auch schon verschiedene Auszeichnungen abgelehnt, so den Gutenberg-, den Tukan-, und den FAZ-Literaturpreis. Zur Weltpremiere des Films "Das Parfum" am 7. September 2006 in München erschien er ebenso nicht. Allerdings verfügt Süskind durchaus auch über selbstkritischen Humor: Im Drehbuch zu "Rossini" reflektiert er mit Augenzwinkern sein eigenes Leben: die Filmfigur des überaus scheuen Autors (gespielt von Joachim Król) weigert sich auch für viel Geld, sein Buch (im Film "Lorelei" genannt, es könnte aber genauso auch "Das Parfum" gemeint sein) verfilmen zu lassen. Der Produzent (gespielt von Heiner Lauterbach) wurde von Süskind dabei fast als ein Abbild von Bernd Eichinger/Constantin-Film angelegt, der (nach eigener Aussage) damals massivst versuchte, von Süskind die Filmrechte für "Das Parfum" zu erwerben.
Von Süskind gibt es zudem kaum fotografische Aufnahmen. In dem zehnteiligen Fernsehfilm "Monaco Franze" hat er allerdings einen kleinen Cameo-Auftritt (9. Folge in der Kneipe, kurzer Zwischenschnitt).
Am 7. September 2006 lief ein Portrait im Rahmen der Serie "Die grossen Bayern" im Bayrischen Rundfunk, worin er sich nicht selbst zu Wort meldete, sondern unter anderem Joachim Król und Christine Kaufmann über ihre Erlebnisse mit ihm berichteten.
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