Oskar Roehler (* 21. Januar 1959 in Starnberg) ist ein deutscher Filmregisseur, Journalist und Autor.
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Oskar Roehler (* 21. Januar 1959 in Starnberg) ist ein deutscher Filmregisseur, Journalist und Autor.
Roehler ist der Sohn der Schriftstellerin Gisela Elsner und des Schriftstellers Klaus Roehler. Er wuchs ab dem vierten Lebensjahr bei seinen Grosseltern und dann wieder bei seinem Vater in Darmstadt auf, wo er auch sein Abitur machte. Er lebt heute noch in Berlin und ist seit Beginn der 1980er-Jahre als Autor tätig. Zu seinen Werken zählen unter anderem Drehbücher für Niklaus Schilling, Christoph Schlingensief und Mark Schlichter.
Seit Mitte der 1990er-Jahre wurde Roehler vor allem als Spielfilmregisseur bekannt. Sein bislang erfolgreichster Film war Die Unberührbare mit Hannelore Elsner in der Hauptrolle, in dem Roehler die letzten Jahre im Leben seiner Mutter beschreibt. Der Film wurde mit zahlreichen Preisen, unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis in Gold ausgezeichnet.
Nach 2003 und 2006 erhielt Roehler 2010 für Jud Süss - Film ohne Gewissen seine dritte Einladung in den Wettbewerb der 60. Filmfestspiele von Berlin. Der Film dramatisiert die Entstehung des antisemitischen Propagandafilms Jud Süss (1940) mit Tobias Moretti als Titelheld Ferdinand Marian, Justus von Dohnányi als Regisseur Veit Harlan und Moritz Bleibtreu als Joseph Goebbels.
Filme
- 1995: Gentleman
- 1997: Silvester Countdown
- 1999: Gierig
- 2000: Die Unberührbare
- 2001: Suck My Dick
- 2003: Der alte Affe Angst
- 2004: Agnes und seine Brüder
- 2006: Elementarteilchen
- 2008: Lulu und Jimi
- 2010: Jud Süss - Film ohne Gewissen
Weblinks
- Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek ( • • )
- Oskar Roehler in der und Version der Internet Movie Database
- auf jump-cut.de
- auf
- Interview in der Süddeutschen Zeitung vom 18. Januar 2009
- Interview, Filmografie, Biografie und Fotogalerie von auf filmportal.de
-
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