Michael Apted, CMG (* 10. Februar 1941 in Aylesbury, England) ist ein britischer Regisseur von Spiel- und Dokumentarfilmen.
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Michael Apted, CMG (* 10. Februar 1941 in Aylesbury, England) ist ein britischer Regisseur von Spiel- und Dokumentarfilmen.
Leben [Bearbeiten]
Apted studierte Recht in Cambridge und arbeitete danach zunächst als Rechercheur für den britischen Fernsehsender Granada TV. Im Laufe der Zeit gewann er als Fernsehregisseur Anerkennung und Auszeichnungen (u.a. den Britischen Emmy). Einen ersten Erfolg landete er 1974 mit dem Spielfilm Stardust, der den unglaublichen Aufstieg einer Rockband nachzeichnet. Den internationalen Durchbruch schaffte er 1980 mit Coal Miner's Daughter (dt. Nashville Lady) für den Sissy Spacek den Oscar als beste Schauspielerin erhielt.
Apted ist ein vielseitiger Filmemacher, der für seine genaue Charakterzeichnung gerühmt wird. In seinen Filmen scheut er nicht vor leiser Gesellschaftskritik zurück, was dem Publikumserfolg seiner Filme aber nicht schadet. Zu seinen Werken gehören so unterschiedliche Filme wie Nell (1994), das Porträt einer verstörten, vernachlässigten jungen Frau, Die Welt ist nicht genug (1999) ein James Bond-Action-Film, sowie Die Chroniken von Narnia: Die Reise auf der Morgenröte (2010) ein Fantasyfilm.
Als Dokumentarfilmer wurde Apted vor allem durch die "Up Series" bekannt, in der er das Leben von 14 Menschen über mehrere Jahrzehnte hinweg dokumentiert. Nach dem ersten Teil Seven Up!, der 1964 unter der Regie von Paul Almond entstand (Apted war für die Auswahl der Kinder mitverantwortlich) entstand alle sieben Jahre unter Apteds Regie eine weitere Fortsetzung.
Michael Apted war von Juni 2003 bis Juli 2009 Präsident der Directors Guild of America.
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