Markus Imboden (* 17. Oktober 1955 in Interlaken) ist ein Schweizer Regisseur und Drehbuchautor. Der Kinofilm "Der Verdingbub" ist sein bislang grösster Zuschauererfolg in der Schweiz. In Deutschland sind vor allem Ausgerechnet Zoe, Hunger auf Leben, Auf ewig und einen Tag, Bella Block: Das Schweigen der Kommissarin, Mörder auf Amrum und Der Tote in der Mauer auf grössere Beachtung gestossen.
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Markus Imboden (* 17. Oktober 1955 in Interlaken) ist ein Schweizer Regisseur und Drehbuchautor. Der Kinofilm "Der Verdingbub" ist sein bislang grösster Zuschauererfolg in der Schweiz. In Deutschland sind vor allem Ausgerechnet Zoe, Hunger auf Leben, Auf ewig und einen Tag, Bella Block: Das Schweigen der Kommissarin, Mörder auf Amrum und Der Tote in der Mauer auf grössere Beachtung gestossen.
Zunächst lernte er Elektroniker, holte dann die Matura nach und studierte Germanistik und Geschichte an der Universität Zürich. Er wurde danach Regieassistent am Schauspielhaus Zürich und Schauspiel Köln. Seit 1986 freischaffender Filmregisseur und Drehbuchautor. Mitglied der Deutschen Filmakadamie. Dozent für filmisches Inszenieren an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Seit 2012 Studiengangsleiter Master of Arts in Film an der ZHdK.
Bekannt wurde er mit seinem Kinofilm Katzendiebe (1996). Seine weiteren Kinofilme waren Moviestar (1986), Blues, Black & White (1987), Frau Rettich, die Czerni und ich (1998, mit Martina Gedeck und Iris Berben), Deutscher Filmpreis, Bingo (1990), Komiker (2000), das Remake von Heidi (2001) und Der Verdingbub (2011).
Fürs Fernsehen inszenierte Markus Imboden u. a. Folgen für die Serien Polizeiruf 110, Der Fahnder, Doppelter Einsatz und fünf Folgen von Kids von Berlin sowie die Fernsehfilme Ausgerechnet Zoé (mit Nicolette Krebitz, 1994), Bella Block, und Ich habe Nein gesagt (mit Martina Gedeck, 1999), Blondine sucht Millionär fürs Leben (1999), Ein Dorf sucht seinen Mörder (2001), Der Mörder ist unter uns: Der Fall Gehring und Stahlnetz - PSI (beide 2002), Das Konto (mit Heino Ferch, 2003), Ins Leben zurück (mit Martina Gedeck, 2003), Hunger auf Leben (mit Martina Gedeck, die für die Rolle der Brigitte Reimann den deutschen Fernsehpreis 2004 erhielt, 2004), Spiele der Macht - 11011 Berlin (mit Martina Gedeck, 2005) und Auf ewig und einen Tag (mit Martina Gedeck und Heino Ferch, 2005), Doktor Martin (mit Axel Milberg, 2006), und Die Leibwächterin (mit Barbara Rudnik und Ulrike Folkerts, 2007), Ein Dorf sucht seinen Mörder, Mörderische Erpressung, Der Tote in der Mauer, Ein starkes Team: Hungrige Seelen, Bella Block: Das Schweigen der Kommissarin (2008), Ein starkes Team: La Paloma (2009) Mörder auf Amrum (2010), "Mörderisches Wespennest" (2011) und "Tod einer Brieftaube" (2012).
Markus Imboden ist seit 2005 mit der Schauspielerin Martina Gedeck liiert.
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