Mara Elizabeth Wilson (* 24. Juli 1987 in Los Angeles, Kalifornien, USA) ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin.
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Mara Elizabeth Wilson (* 24. Juli 1987 in Los Angeles, Kalifornien, USA) ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin.
Leben
Wilson ist das zweitjüngste von fünf Kindern. Ihre drei älteren Brüder heissen Danny (* 1979), Jon (* 1980) und Joel (* 1982). Ihre jüngere Schwester heisst Anna (* 1992).
Nachdem ihr Bruder Danny bereits erste Erfahrungen als Schauspieler in diversen Werbespots sammelte, entschloss sich auch Mara es ihm gleich zu tun. Auch sie fing zunächst als Darstellerin für Werbespots (u.a. für Texaco, Bank Of America) an. Mit fünf Jahren startete sie ihre professionelle Schauspielkarriere. 1993 war sie in der erfolgreichen amerikanischen Daily Soap Melrose Place zu sehen. Noch im selben Jahr bekam sie dann im Alter von sechs Jahren ihre erste grosse Kinofilmrolle. Sie spielte im sehr erfolgreichen Kinofilm Mrs. Doubtfire (1993) die jüngste Tochter der beiden Hauptdarsteller Robin Williams und Sally Field und bewies, dass sie, trotz ihrer noch sehr jungen Jahre, ein enormes schauspielerisches Talent besass.
Im darauffolgenden Jahr spielte sie in dem TV-Drama Und die Zeit heilt alle Wunden, welches auf einer wahren Geschichte beruht, die Tochter einer jungen Frau, die mit Anfang 30 einen Schlaganfall erleidet. Wilsons grosser Durchbruch kam aber erst Ende 1994 mit dem Remake des Weihnachtsfilms Das Wunder von Manhattan aus dem Jahre 1947. Sie spielte darin die Rolle der 8-jährigen Susan Walker (1947 von Natalie Wood verkörpert), die nicht an den Weihnachtsmann glaubt und durch diesen schliesslich doch die Wahrheit des Weihnachtsmannes kennenlernt. Ironischerweise ist Mara Jüdin und wurde demnach nicht erzogen an den Weihnachtsmann zu glauben, doch laut Regisseur John Hughes passte dies gut zur Rolle der Susan, da ihr ihr Statement, dass es keinen Weihnachtsmann gäbe, glaubwürdig rüberkam.
1996 folgte dann die Rolle, die viele von Maras Fans als ihre beste bezeichnen: mit der Hauptrolle in Danny DeVitos Verfilmung des Roald Dahl-Romans Matilda erntete sie Lob und Anerkennung bei Jung und Alt. Traurigerweise verlor Mara während der Dreharbeiten zu diesem Film ihre Mutter (Todesursache: Brustkrebs), daher war es für sie sicher nicht immer einfach, Freude und Spass darzustellen, was bei Matilda unbedingt notwendig war. Doch Mara schlug sich tapfer und beeindruckte mit ihrer Leistung nicht nur die Macher des Films, sondern auch ihre Schauspielkollegen.
In den darauffolgenden zwei Jahren folgten noch jeweils ein Kinofilm (Der Zauberwunsch, 1997) und ein TV-Film (Harveys Zauberballons, 1999). Ihre bis dato letzte Kinofilmrolle hatte sie im Jahr 2000 als Enkeltochter von Peter Fonda in Thomas, die fantastische Lokomotive. Dieser Kinofilm war an den Kinokassen ein Misserfolg, woraufhin Mara sich dazu entschloss, ihre Schauspielkarriere zunächst auf Eis zu legen und sich hauptsächlich auf die Schule und ihr Privatleben zu konzentrieren.
Im Juni 2005 schloss Mara schliesslich die Burbank Highschool erfolgreich ab und spielte im August des selben Jahres die Hauptrolle in einer Bühnenproduktion von Richard Rodgers & Oscar Hammersteins Musical Cinderella. Seit September 2005 studiert sie an der New York University Schauspiel und Theater.
Mara Wilson lebt nach wie vor in Burbank, Kalifornien und liess verlauten, dass sie auch als Erwachsene Schauspielerin bleiben und Filmrollen annehmen wolle.
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