Edward "Eddie" Regan Murphy (* 3. April 1961 in Brooklyn, New York City) ist ein US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Stand-up-Comedian, der für seine schnelle Sprechweise bekannt ist. Er ist der jüngere Bruder des Schauspielers Charlie Murphy.
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Edward "Eddie" Regan Murphy (* 3. April 1961 in Brooklyn, New York City) ist ein US-amerikanischer Sänger, Schauspieler und Stand-up-Comedian, der für seine schnelle Sprechweise bekannt ist. Er ist der jüngere Bruder des Schauspielers Charlie Murphy.
Leben und Wirken [Bearbeiten]
Der Sohn eines Polizisten und einer Telefonistin wuchs in einfachen Verhältnissen auf. Als Eddie Murphy drei Jahre alt war, liessen sich seine Eltern scheiden, und Eddie blieb bei seiner Mutter; sein Vater fiel fünf Jahre später einem Mord zum Opfer.
Mit 15 Jahren trat er erstmals als Stand-Up-Comedian in Jugendzentren auf Long Island auf. Nach der High School trat er dem New Yorker Comic Strip Club bei. 1980 wurde er ein Mitglied des Ensembles von Saturday Night Live. Für seine Leistungen wurde er zweimal für den Emmy nominiert. Zu seinen Markenzeichen zählten schon damals sein schnelles Sprechtempo und seine vorlaute, respektlose Art.
Sein Kinodebüt gab Murphy 1982 in dem Film Nur 48 Stunden, der ein grosser Erfolg wurde und ihm eine Nominierung für den Golden Globe Award als Bester Nachwuchsdarsteller einbrachte. Endgültig bekannt wurde er durch Hauptrollen in Die Glücksritter, für den er eine Emmy-Nominierung erhielt, und die Filme aus der Reihe Beverly Hills Cop. 1996 gelang ihm ein grosser Erfolg mit dem Film Der verrückte Professor, für den er eine Golden-Globe-Nominierung erhielt. Im Jahr 2007 gewann er dann den Golden Globe als bester Nebendarsteller für den Film Dreamgirls.
2009 war Murphy in der Komödie Zuhause ist der Zauber los (engl. Imagine That…) zu sehen. Davor hatte er eine Hauptrolle im Film Mensch, Dave. Die 55 Mio. US-Dollar teure Produktion spielte in den USA gerade einmal 11 Mio. Dollar ein. Damit ist der Film nach Pluto Nash - Im Kampf gegen die Mondmafia Murphys zweiter Misserfolg an amerikanischen Kinokassen. Weltweit lief der Film erfolgreicher, spielte jedoch insgesamt seine Produktionskosten nicht ein. Trotzdem zählt Murphy laut amerikanischem Forbes Magazine noch immer zu den am besten verdienenden Schauspielern Hollywoods. Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt er Gagen in Höhe von 55 Mio. US-Dollar und rangiert gemeinsam mit Mike Myers hinter Will Smith (80 Mio. US-Dollar) und Johnny Depp (72 Mio. US-Dollar) auf Platz drei.
Zudem war Murphy als Synchronsprecher des frechen Esels in den Animationsfilmen Shrek - Der tollkühne Held und den Fortsetzungen Shrek 2 - Der tollkühne Held kehrt zurück sowie Shrek der Dritte und Für immer Shrek zu hören. Schon 1998 hatte er mit dem Film Mulan Erfahrungen in diesem Metier sammeln können.
Nebenbei ist Eddie Murphy auch weiterhin als Bühnenkomiker erfolgreich. Seine Programme wurden auf zwei Alben veröffentlicht und mehrfach mit dem Grammy ausgezeichnet. Zwei seiner bisher erfolgreichsten Stand-Up-Auftritte erlangten regelrechten Kultstatus: Delirious, eine 90-minütige Show, die in Washington D.C. vor einem Publikum von etwa 5000 bis 6000 Zuschauern aufgezeichnet wurde, und zum anderen Raw, ungefähr eineinhalb Jahre später in New York City mitgeschnitten. Während dieser Auftritte parodierte Eddie zahlreiche Stars wie beispielsweise Michael Jackson, Stevie Wonder, James Brown und gab eine Parodie eines homosexuellen Mr. T.
Murphy brachte 1985 die Single Party All The Time heraus, eine Komposition von Soul-Funker Rick James (Super Freak, 1981). Die Platte wurde millionenfach verkauft, im Gegensatz zur Nachfolgesingle Put Your Mouth On Me. Anfang der 1990er Jahre nahm Murphy mit Jamaikas Reggae-Star Shabba Ranks I Was A King auf.
Im Mai 1987 wurde Eddie Murphy die seltene Ehre zuteil, sich im Hof von Grauman's Chinese Theatre mit Hand- und Fussabdrücken in frischem Beton zu verewigen und damit in die Galerie der "ewigen Stars" einzureihen.
Die Komödie Noch Tausend Worte wurde bereits im Jahr 2008 fertiggestellt, aber vom Verleih erst 2012 in die Kinos gebracht.
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