Charlize Theron [ʃaːˈliz ˈθe.rən] (* 7. August 1975 in Benoni, Südafrika) ist eine südafrikanische Schauspielerin. Seit 2007 ist sie zusätzlich im Besitz der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft. Theron ist unter anderem Oscar- und Golden-Globe-Preisträgerin.
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Charlize Theron [ʃaːˈliz ˈθe.rən] (* 7. August 1975 in Benoni, Südafrika) ist eine südafrikanische Schauspielerin. Seit 2007 ist sie zusätzlich im Besitz der US-amerikanischen Staatsbürgerschaft. Theron ist unter anderem Oscar- und Golden-Globe-Preisträgerin.
Leben und Karriere [Bearbeiten]
Therons Vater Charles Jacobus Theron (1947-1991) war ein Bauunternehmer; ihre Mutter Gerda Jacoba Aletta (geb. Maritz) ist deutschstämmig. In Therons Jugend, noch während sie eine Schule in Johannesburg besuchte, fand ein traumatisches Ereignis statt: Als ihr alkoholkranker Vater die beiden bedrohte, erschoss ihn die Mutter. Kurze Zeit später, mit 16 Jahren, nahm sie an einem Modelwettbewerb teil und gewann ihn. Daraufhin ging sie einer Einladung folgend nach Mailand, um dort in den nächsten Jahren - mit wenig Erfolg - zu modeln.
Theron begann danach eine Ausbildung als Balletttänzerin. Mit einer Ballettgruppe hatte sie Auftritte in Europa und den USA, wo sie schliesslich am Joffrey Ballet in New York aufgenommen wurde. Ausserdem erhielt sie Engagements als Fotomodell. Nach einer Knieverletzung musste sie ihre Karriere als Tänzerin aufgeben.
Im Alter von 18 Jahren zog Theron nach Los Angeles. Als sie am Hollywood Boulevard in einer Schlange wartete, wurde sie von einem Agenten entdeckt. Acht Monate später hatte sie ihre erste kleine Filmrolle in dem Horrorfilm Kinder des Zorns III.
Jahrelang war sie danach auf die Rolle der schönen Frau an der Seite der männlichen Hauptdarsteller festgelegt, bis sie in dem Film Monster die Rolle der Aileen Wuornos, der ersten weiblichen Serienmörderin, spielte. Dafür wurde sie 2004 mit dem Oscar für die Beste weibliche Hauptrolle ausgezeichnet sowie mit einem Golden Globe in der Kategorie Beste Schauspielerin (Drama). 2006 erhielt sie in Berlin die Goldene Kamera in der Kategorie Film international.
Ihr erster Film nach der Auszeichnung, Head in the Clouds, war ein Flop und galt als misslungener Versuch, eine gefühlvolle Liebesgeschichte vor einem zeitgeschichtlichen Hintergrund zu erzählen. Für ihre Rolle als Britt Ekland in dem Fernsehfilm The Life and Death of Peter Sellers erhielt Charlize eine weitere Golden Globe-Nominierung. Für ihre Rolle in Kaltes Land wurde sie 2006 erneut für den Oscar für die beste Hauptdarstellerin nominiert.
2011 spielte Theron die Hauptrolle in der Komödie Young Adult, welche auf vielen Listen zu den besten Filmen des Jahres gezählt wurde. 2012 war sie als die böse Königin in der Schneewittchen-Adaption Snow White and the Huntsman zu sehen.
2012 steht sie für die australische Produktion Mad Max: Fury Road, den vierten Teil zur Mad-Max-Reihe, als Furosia vor der Kamera. In dem Actionfilm verkörpert Tom Hardy die Hauptrolle des Max Rockatansky und George Miller führt wieder Regie.
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