Benjamin Jeremy "Ben" Stein (* 25. November 1944 in Washington, D.C.) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Autor, Anwalt sowie Kommentator zu politischen und wirtschaftlichen Themen. Er war früher erfolgreicher Redenschreiber für die republikanischen US-Präsidenten Richard Nixon und Gerald Ford. Später kam er zur Unterhaltungsbranche und wurde Schauspieler, Comedian und Emmy-Award-gekrönter Gameshow-Moderator
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Benjamin Jeremy "Ben" Stein (* 25. November 1944 in Washington, D.C.) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, Autor, Anwalt sowie Kommentator zu politischen und wirtschaftlichen Themen. Er war früher erfolgreicher Redenschreiber für die republikanischen US-Präsidenten Richard Nixon und Gerald Ford. Später kam er zur Unterhaltungsbranche und wurde Schauspieler, Comedian und Emmy-Award-gekrönter Gameshow-Moderator
Stein schrieb vielfach Kommentare zu wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Themen, daneben auch Finanzberatungen für einzelne Investoren. Er ist der Sohn des Wirtschaftswissenschaftlers Herbert Stein, der im Weissen Haus unter Präsident Nixon arbeitete. Seine Schwester Rachel ist ebenfalls Autorin.
Leben [Bearbeiten]
Ben Stein ist der Sohn von Mildred (geborene Fishman), einer Hausfrau, und Herbert Stein, einem Schriftsteller, Ökonom, und Berater des Präsidenten. Er ist jüdischer Herkunft und wuchs im Viertel Woodside Forest in Silver Spring, Maryland, auf. Er machte seinen Abschluss im Jahr 1961 an der Montgomery Blair High School; einer seiner Klassenkameraden war damals der spätere Journalist Carl Bernstein, die spätere Schauspielerin Goldie Hawn war zwei Jahrgänge hinter ihnen. Danach studierte er Wirtschaft als Hauptfach an dem Columbia College der Columbia University und wurde Mitglied der Studentenverbindung Alpha Delta Phi sowie der Philolexian Society, einer Literaturgesellschaft. Nachdem er im Jahr 1966 auf der Columbia seinen Abschluss mit Auszeichnung machte, ging er zur Yale Law School, absolvierte 1970 sein dortiges Studium und wurde abschliessend von seiner Klasse zum Abschiedsredner (engl. valedictorian) gewählt.
Politische Karriere [Bearbeiten]
Stein wurde Redenschreiber und Rechtsberater Richard Nixons und später Präsident Gerald Fords. Auch nach dem Watergate-Skandal hielt er zu Nixon und verdammte die Enthüller Mark Felt und Bob Woodward öffentlich. Er hoffe, diese werden in diesem oder einem späteren Leben bestraft werden.
2005 sagte Stein in einem Interview mit dem American Spectator:
"Can anyone even remember now what Nixon did that was so terrible? He ended the war in Vietnam, brought home the POWs, ended the war in the Mideast, opened relations with China, started the first nuclear weapons reduction treaty, saved Eretz Israel's life, started the Environmental Protection Administration. Does anyone remember what he did that was bad? Oh, now I remember. He lied. He was a politician who lied. How remarkable. He lied to protect his subordinates who were covering up a ridiculous burglary that no one to this date has any clue about its purpose. He lied so he could stay in office and keep his agenda of peace going. That was his crime. He was a peacemaker and he wanted to make a world where there was a generation of peace. And he succeeded. That is his legacy. He was a peacemaker. He was a lying, conniving, covering up peacemaker. He was not a lying, conniving drug addict like JFK, a lying, conniving war starter like LBJ, a lying, conniving seducer like Clinton—a lying, conniving peacemaker."
"Kann sich irgendeiner erinnern, was Nixon so Schreckliches gemacht haben soll? Er beendete den Vietnamkrieg, brachte die Kriegsgefangenen nachhause und beendte den Krieg im Nahen Osten. Er knüpfte Beziehungen zu China und begann das erste Abrüstungsabkommen über Nuklearwaffen zu implementieren, rettete Eretz Israels Leben und gründete die US-Umweltschutzbehörde. War das so schlecht? Oh, jetzt erinner ich mich. Er log. Er war ein Politiker, der log. Wie bemerkenswert. Er log, um seine Untergebenen zu schützen, die einen lächerlichen Einbruch zu decken, von dem niemand wusste, welchem Zweck er diente. Er log um im Amt zu bleiben und so weiter dem Frieden zu dienen. Das war sein Verbrechen. Er war ein Friedensstifter und er wollte eine Welt schaffen, in der eine Generation in Frieden leben würde und er hatte Erfolg. Das ist sein Erbe. Er war ein Friedensstifter. Er war ein lügender, intriganter, verschleiernder Friedensstifter. Er log nicht, um Drogensucht zu verschleiern, wie JFK, er war kein lügender Kriegsstarter wie LBJ, ein lügender Verführer wie Clinton— (sondern) ein lügender Friedenstifter."
- Ben Stein
In einem Interview, das er 2008 dem rechtslastigen Radiomoderator Glenn Beck gab, verglich Stein Barack Obamas Wahlkampagne in Invesco Field mit Adolf Hitlers Reichsparteitag in Nürnberg.
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