Béla Bartók [ˈbeːlɒ ˈbɒrtoːk] (* 25. März 1881 in Nagyszentmiklós, deutsch: Gross St. Nikolaus, heute: Sânnicolau Mare (Rumänien); + 26. September 1945 in New York) war ein ungarischer Komponist, Pianist und Musikethnologe und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Moderne.
[>>]Quelle: Wikipedia
Béla Bartók [ˈbeːlɒ ˈbɒrtoːk] (* 25. März 1881 in Nagyszentmiklós, deutsch: Gross St. Nikolaus, heute: Sânnicolau Mare (Rumänien); + 26. September 1945 in New York) war ein ungarischer Komponist, Pianist und Musikethnologe und gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Moderne.
Kurzbiographie
Sein Vater war Direktor einer landwirtschaftlichen Schule, seine Mutter Lehrerin. Er hatte eine jüngere Schwester Elza (* 1885). Nach dem frühen Tod des Vaters 1888 übernahm die Mutter allein die Erziehung. Zunächst gab ihm seine Mutter Klavierunterricht. Ab 1893 erhielt er Musik- und Kompositionsunterricht in Pressburg/Bratislava/Pozsony. Ab 1899 studierte Bartók Klavier und Komposition in Budapest. Von 1908 an (bis 1934) war er Professor für Klavier an der Franz-Liszt-Musikakademie Budapest. 1909 heiratete er Márita Ziegler, mit ihr hatte er den 1910 geborenen Sohn Béla. Die Ehe wurde 1923 geschieden, im selben Jahr heiratete er die Klavierstudentin Ditta Pástory. Auch aus dieser Ehe ging 1924 ein Sohn, Péter, hervor. 1940 emigrierte er vor dem Faschismus in die USA, wo er 1945 in New York nach längerer Krankheit an Leukämie starb. 1988 wurde er im Rahmen eines Staatsbegräbnisses auf dem Farkasréti-Friedhof in Budapest beigesetzt.
Neben dem Komponieren befasste Bartók sich wesentlich mit dem systematischen Sammeln von Volksliedern. Er unternahm dafür weitläufige Reisen durch Ungarn, Rumänien, die Slowakei, Siebenbürgen und den Vorderen Orient und sammelte dabei über 10.000 Lieder, die er fonografierte oder direkt schriftlich fixierte. Ferner sprach und schrieb er mehrere Fremdsprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch.
[<<]Dieser Text basiert auf einem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.