Annie Suzanne Girardot (* 25. Oktober 1931 in Paris) ist eine französische Schauspielerin.
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Annie Suzanne Girardot (* 25. Oktober 1931 in Paris) ist eine französische Schauspielerin.
Annie Girardot begann 1954 am Theater und hatte ihr Filmdebüt 1956 in Treize à table. Sie brachte es auf fast 150 Film- und Fernsehproduktionen, wobei sie als Charakterdarstellerin vornehmlich in Rollen mit einem tragischem Schicksal besetzt wurde. Ihre erste grössere Rolle hatte sie 1960 in dem Visconti-Drame Rocco und seine Brüder (mit Alain Delon); es folgten unter anderem 1967 Lebe das Leben (mit Yves Montand), 1968 Dillinger ist tot (mit Philippe Noiret), 1969 Der Mann, der mir gefällt (mit Jean-Paul Belmondo), 1972 Kerzenlicht (mit Claude Jade), 1974 Die Ohrfeige (mit Isabelle Adjani) und 1995 Les Misérables (mit Jean-Paul Belmondo).
2001 und 2005 war sie in zwei Filmen des österreichischen Regisseurs Michael Haneke zu sehen. In dem Drama Die Klavierspielerin agierte sie an der Seite von Isabelle Huppert und Benoît Magimel; in Caché waren Juliette Binoche und Daniel Auteuil ihre Filmpartner.
Sie war von 1962 bis 1988 mit dem Schauspieler Renato Salvatori verheiratet, den sie am Set von Rocco und seine Brüder kennengelernt hatte. Ihre Tochter Giulia Salvatori wurde am 5. Juli 1962 in Rom geboren. Obwohl sich Salvatori und Girardot später wieder trennten, liessen sie sich nicht scheiden. Seit 1988 ist Annie Girardot verwitwet.
1989 veröffentlichte Girardot ihre Memoiren mit dem Titel Vivre d'aimer.
Im Jahr 2006 wurde bekannt, dass die Schauspielerin seit 2003 an der Alzheimer-Krankheit leidet. Seit 2008 lebt sie in einem mit medizinischen Geräten ausgestatteten Haus in Paris. Die Alzheimer-Krankheit ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass sie nicht mehr weiss, wer sie ist.
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