Alben
Pretties For You
US
193
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(… Wo.)
Love It to Death
US
35
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Killer
US
27
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UK
27
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School's Out
US
2
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UK
4
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AT
8
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Billion Dollar Babies
US
1
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UK
1
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AT
4
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Muscle of Love
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US
10
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UK
34
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Welcome to My Nightmare
US
5
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UK
19
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Alice Cooper Goes to Hell
UK
23
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US
27
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Lace and Whiskey
UK
33
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(… Wo.)
US
42
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From the Inside
US
60
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UK
68
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Flush the Fashion
US
44
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(… Wo.)
UK
56
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(… Wo.)
Special Forces
UK
96
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(… Wo.)
US
125
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(… Wo.)
DaDa
UK
93
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(… Wo.)
Constrictor
UK
41
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(… Wo.)
US
59
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Raise Your Fist and Yell
UK
48
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US
73
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Trash
UK
2
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AT
4
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CH
10
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US
20
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Hey Stoopid
UK
4
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AT
5
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CH
7
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US
47
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The Last Temptation
UK
6
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CH
13
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DE
18
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AT
24
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US
68
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(… Wo.)
Brutal Planet
DE
23
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(… Wo.)
UK
38
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(… Wo.)
AT
49
xx.xx.xxxx
(… Wo.)
CH
66
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(… Wo.)
US
193
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(… Wo.)
Dragontown
DE
54
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UK
87
xx.xx.xxxx
(… Wo.)
CH
98
xx.xx.xxxx
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US
197
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(… Wo.)
The Eyes of Alice Cooper
AT
72
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(… Wo.)
DE
78
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(… Wo.)
UK
112
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US
184
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Dirty Diamonds
AT
66
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(… Wo.)
D
71
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(… Wo.)
UK
89
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US
169
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(… Wo.)
Along Came a Spider
DE
26
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(… Wo.)
AT
37
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(… Wo.)
UK
31
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US
53
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Alice Cooper (* 4. Februar 1948 in Detroit, Michigan; gebürtig Vincent Damon Furnier, nach einer Namensänderung auch offiziell Alice Cooper) ist ein US-amerikanischer Rockmusiker. Ursprünglich war "Alice Cooper" der Name seiner Band.
Alice Cooper gilt als einer der Wegbereiter der heute gängigen aufwendigen Bühnenshows in der Rockmusik. Durch die damals provokanten Texte seiner Lieder und seine spektakulären und theatralischen Auftritte, in deren Verlauf er nicht selten in Zwangsjacken gesteckt wurde und seine Hinrichtung durch Enthauptung oder am Galgen simulierte, erreichte er vor allem in den 1970er und 1980er Jahren ein Massenpublikum. Viele Platten von Alice Cooper waren kommerziell ausserordentlich erfolgreich.
Zahlreiche Musiker und Bands wie Ozzy Osbourne, Kiss, Marilyn Manson, GWAR oder Lordi wurden massgeblich durch Coopers Musik und seine Show beeinflusst.
Für seine finanzielle Unterstützung bekam Cooper von der christlich-liberalen Grand Canyon University in Phoenix (Arizona) im Mai 2004 den Ehrendoktortitel "Doctor of Music" verliehen.
Werdegang
1964 gründete Alice Cooper, damals noch als Vincent Furnier, seine erste Gruppe "The Earwigs". Die Band war regional bekannt und spielte Beatles-Songs. 1965 änderte die Band ihren Namen und wurde zu "The Spiders"; die Band spielt Covers, in erster Linie Rolling-Stones- und Yardbirds-Stücke. 1967 änderte die Band abermals ihren Namen und wurde zu "The Nazz". Um Verwechslungen mit der gleichnamigen Gruppe von Todd Rundgren zu vermeiden, erfolgte 1968 die Umbenennung in "Alice Cooper" in der Besetzung:
- Alice Cooper: Gesang
- Michael Bruce: Gitarre, Keyboard
- Glen Buxton: Gitarre
- Dennis Dunaway: Bass
- Neal Smith: Schlagzeug
1968 traf die Band den Musiker Frank Zappa und brachte 1969 und 1970 zwei Alben bei dessen Label Straight Records heraus; beide waren noch wenig erfolgreich. Anschliessend entwickelte die Band zusammen mit Produzent Bob Ezrin ihren klassischen Sound.
Ab 1970 entwickelte die Band ihre charakteristische Bühnenshow mit Sänger Cooper im Mittelpunkt. Mit einem bisher in diesem Umfang noch nie dagewesenen Aufwand an Lasereffekten, Kostümen, Make-up und Requisiten aus der Folterkammer führte die Band auf ihren Tourneen grelle Horrorshows auf, in deren Verlauf Cooper mit einer Boa hantierte, grosse Mengen künstliches Blut vergoss, in Zwangsjacken gesteckt, auf andere Arten gefoltert wurde und als "Höhepunkt" mittels Erhängen oder Enthauptung jeweils seine Hinrichtung simulierte. Für Kritiker waren die Spektakel Beleg dafür, wie sehr sich eine Band "heutzutage anstrengen muss, um den Schockeffekt zu erzielen, den einst Elvis mit einem einfachen Hüftschwung auslöste". Zuweilen ging die Rechnung mit der kalkulierten Provokation auf, und Coopers Shows riefen die Stadtverantwortlichen auf den Plan, die Konzerte wurden wegen "Jugendgefährdung" erst ab 18 Jahren freigegeben. Die Folge: In ihren erfolgreichsten Zeiten waren Cooper-Tourneen regelmässig ausverkauft. In einem Interview sagte Cooper über seine Bühnenshows: "Bei mir gibt es keine Anspielungen auf den Satanismus. Ich spiele manchmal den Bösen, den Schurken, aber er wird am Ende jedes Mal getötet. Am Schluss ist Auferstehung, es ist Alice im weissen Frack. [...] Wir führen ein klassisches morality play auf. Mein Pastor kam einmal in die Vorstellung und sagte, dass er eine Figur zwischen Gut und Böse erlebt habe, wobei am Ende das Gute die Oberhand behielt. Das ist es, was die Bibel im Buch der Offenbarung lehrt: Satan hebt seinen Kopf, doch wird er vernichtet."
Nachdem die Band mit dem Hit "I'm Eighteen" vom Album "Love It To Death" 1971 einen ersten grösseren Erfolg hatte und auch mit dem Nachfolgealbum "Killer" weiterhin Furore machte, gelang 1972 mit dem Konzeptalbum "School's Out" und dem gleichnamigen Top-10-Hit der endgültige Durchbruch. Das Nachfolgealbum "Billion Dollar Babies" (1973) war noch einmal ungleich erfolgreicher und machte die Alice Cooper Group zu einer der grössten und bedeutendsten Rockgruppen der Zeit. Grosse Hits dieses Albums waren unter anderem "Elected" und "No More Mr Nice Guy". Nach dem weniger erfolgreichen Album "Muscle Of Love" (1973) folgte im folgenden Jahr die (niemals offiziell erklärte) Auflösung der Band, um allen Mitgliedern Zeit für Soloprojekte zu geben - die allerdings alle - bis auf das des Sängers Alice Cooper (Welcome to my Nightmare, s.u.) niemals veröffentlicht wurden.
Die Band fand sich später unter dem Namen "Billion Dollar Babies" noch einmal für kurze Zeit zusammen. Ihr einzig erschienenes Album war "Battle Axe".
Sänger Alice Cooper setzte seine Karriere als Solomusiker fort, er änderte seinen Namen Vincent Furnier nach einem Streit um die Rechte an dem Bandnamen "Alice Cooper" 1974 auch offiziell in Alice Cooper. Von diesem Zeitpunkt an wechselte er die ihn begleitenden Musiker in regelmässigen Abständen. Künstlerisch wollte er fortan noch mehr auf Konzeptalben und bei seinen Konzerten auf eine stark visuelle Bühnenshow setzen. Mit neuen Musikern gelang ihm das mit seinem erfolgreichen Album "Welcome To My Nightmare" (1975) und der anschliessenden Tour; die Ballade und Single-Auskopplung "Only Women Bleed" wurde ein Hit. Die folgenden Alben, mit Ausnahme von "Goes to hell" (1976), waren weniger erfolgreich; ausserdem wurde Cooper in den folgenden Jahren zu einem starken Alkoholiker. Eine Entzugtherapie war dann 1978 erfolgreich. Seinen Alkoholismus und die Eindrücke dieser Klinik verarbeitete er im selben Jahr in dem Album "From The Inside", welches er zusammen mit Elton Johns Liedtexter Bernie Taupin schrieb, der ebenfalls alkoholkrank ist. Es ist Alice Coopers am stärksten persönlich geprägtes Album und er selbst nennt es sein "classiest-sounding album".
1981 folgte ein Rückfall, was sich auch auf sein musikalisches Schaffen auswirkte. Die nächsten vier Alben zwischen 1980 und 1983 zeichnen sich vor allem durch bizarre Texte aus und waren wenig erfolgreich. Seit 1984 hat Alice nach eigenen Angaben keinen Rückfall mehr erlitten. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte Cooper über sein Alkoholproblem: "Gott hatte diese Gier nach Alkohol von mir genommen. [...] Für die Ärzte war ich der klassische Alkoholiker, aber hier handelt es sich nicht um eine medizinische, sondern um eine spirituelle Angelegenheit. Ich bin in einer christlichen Gemeinschaft aufgewachsen. Mein Vater, mein Grossvater waren Priester, auch der Vater meiner Frau übrigens. Deshalb gab es Leute, die für mich gebetet haben, für mich, für den Inbegriff des Nichtchristlichen. [...] Diese Gebete wurden erhört. "Du musst eine ungeheure Willenskraft haben", sagen die Leute, wenn sie von meiner Abstinenz sprechen. Doch das stimmt nicht. Ich bin schwach und fehlbar wie alle, aber diese Gier wurde von mir genommen."
Für die folgenden zwei Alben tat sich Alice Cooper 1986 mit dem Gitarristen Kane Roberts zusammen. Die Alben gehen wieder deutlich mehr in Richtung modernen Hardrock und orientieren sich an zeitgenössischer Musik von Bands wie Bon Jovi und Aerosmith. Der erneute weltweite Durchbruch gelang Alice Cooper 1989 mit seinem Album "Trash" und dem Hit "Poison". Auf dem vom damals extrem erfolgreichen Produzenten Desmond Child produzierten Album sind auch zahlreiche Gastmusiker wie Aerosmith und Bon Jovi zu hören. Diese erfolgreiche Zeit fand auch Ausdruck in Alice Coopers Gastrolle in dem Kinofilm Wayne's World (von und mit Mike Myers), in dem er mit dem Song "Feed My Frankenstein" von seinem Album "Hey Stoopid" (1991) auftritt. 1994 brachte Cooper mit "The Last Temptation" seit langer Zeit wieder ein klassisches Alice-Cooper-Konzeptalbum heraus. Das Album ist düsterer als die Vorgängeralben und orientiert sich mehr an Coopers Werken aus den Siebzigern. 1999 erschien "the life and crimes of alice cooper", das Outtakes sowie Songs von 1965 bis 1999 beinhaltete. Die nächsten Alben "Brutal Planet" (2000) und "Dragontown" (2001) handeln von den Missständen auf der Erde (Anfangszeile aus "Brutal Planet": "We're spinning 'round on this ball of hate") und sind musikalisch deutlich härter als alle Werke zuvor. Das auf drei Alben angelegte Konzept ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Ein Teil der Atmosphäre dieser Konzerte ist auf der DVD "Brutally Live" erschienen.
Seit der 2000er Brutal Planet Tour tritt Alice Coopers Tochter Calico (* 19. Mai 1981) in den Shows mit auf, so wie es früher auch schon ihre Mutter Sheryl (1975, "Welcome to my nightmare"-Tournee) getan hatte. Sie spielt verschiedene Rollen, wie eine Krankenschwester, eine Domina oder sogar Britney Spears, und lässt sich als Paris Hilton von ihrem Handtaschen-Chihuahua in die Kehle beissen. 2005 war auch sein Sohn mit von der Partie und spielte einige Charaktere auf der Bühne.
Im September 2003 kam das Album "The Eyes Of Alice Cooper" heraus, das aber, wider Erwarten, nicht der dritte Teil der Brutal-Planet-Trilogie ist. Das Album orientiert sich am klassischen Garagerock der Siebziger Jahre.
Am 4. Juli 2005 erschien das Album "Dirty Diamonds", welches sowohl musikalisch als auch vom Songwriting her (technisch) ausgefeilter ist als sein Vorgänger. Die Besetzung der Musiker änderte sich nur geringfügig. Im Januar 2006 wurde ein neues Cooper-Stück veröffentlicht: "Mankind" aus dem Soundtrack des Horrorfilms "Bloodrayne". Nach der fast zweijährigen "Dirty Diamonds"-Tour rund um den Globus war der Schockrocker im Frühjahr 2008 wieder im Studio, um sein neues Werk "Along came a spider" einzuspielen. Die aktuellen Musiker sind:
- Alice Cooper: Gesang
- Keri Kelli (2006 - jetzt): Gitarre
- Damon Johnson (2009 - jetzt): Gitarre
- Chuck Garric (2002 - jetzt): Bass
- Jimmy DeGrasso (2008 - jetzt): Schlagzeug
Ryan Roxie (Gitarre), der Musiker, der von 1996 bis 2006, und somit länger als jeder andere Musiker vor ihm im Dienste Alice Coopers stand (abgesehen von Eric Singer, der seit 1990 dabei ist), kündigte im März 2006 seinen vorübergehenden Rückzug aus der Alice-Cooper-Band an, um sich um seine Familie und seine Solo-Karriere kümmern zu können. Seither steht Keri Kelli (früher u.a. bei Slash's Snakepit, den L.A. Guns und Pretty Boy Floyd), der gemeinsam mit Roxie in der Band Dad's Porno Mag spielte, bei Alice Cooper auf der Bühne und war im Juni 2006 erstmals mit ihm in Deutschland zu sehen. Auch der ehemalige Bassist von Ritchie Blackmore's Rainbow Greg Smith hat lange Jahre mit Alice Cooper gespielt, wurde jedoch durch Chuck Garric ersetzt.
Bis heute geht Alice Cooper regelmässig auf Tour. (Tour in Deutschland mit Deep Purple im Februar 2006 und mit Whitesnake im November und Dezember 2008.) Nebenbei gehört ihm ein Restaurant namens "Cooperstown" in Phoenix, Arizona. Ausserdem moderiert er die Radiosendung "Nights with Alice Cooper", die von zahlreichen Radiosendern weltweit ausgestrahlt wird. Seine Freizeit verbringt er mit Golfspielen, seinen drei Kindern sowie seiner Frau, mit der er seit über 30 Jahren verheiratet ist. Am 2. Dezember 2003 wurde ihm ein Stern auf dem legendären Walk of Fame verliehen.
Alice Cooper, der auch eng mit Groucho Marx, dem Kopf der legendären Marx Brothers und Salvador Dalí befreundet war und mit Bruce Springsteen und Paul McCartney befreundet ist, hat 1976 in Zusammenarbeit mit Autor Steven Gaines ein autobiografisches Buch mit dem Titel "Me, Alice" (The Autobiography of Alice Cooper as told to Steven Gaines) veröffentlicht. Von diesem Buch wurde nur eine geringe Anzahl an Exemplaren aufgelegt, was es zu einem wertvollen Sammlerstück macht.
2007 trat er bei Tobias Sammet's Avantasia als Gastmusiker auf. Er sang in dem Lied "The Toy Master" aus dem Album "The Scarecrow". 2008 erschien seine Autobiographie Golfmonster, auch in einer deutschen Ausgabe.
Am 5.August 2010 trat Alice Cooper im Rahmen der Night To Remember zum ersten Mal beim Wacken Open Air auf.
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